Müssen „Schreie“ erforscht werden?

Warum wirken Schreie (auf uns) bedrohlich?
Ich glaube, weil sie uns erschrecken, uns aufhorchen lassen, die Nackenhaare „aufstellen“ lassen und – wir bekommen Angst.
Vor etwas, was wir HÖREN, aber wahrscheinlich nicht sehen.
Wissenschaftliche „Erklärungen“ – das traue ich mir nicht zu,
das ist auch nicht mein „Metier“.
Ich versuche eher, das als „Normal-Mensch“ zu sehen & hören,
zu fühlen und eventuell zu „erklären“.

Wenn abends gegenüber mal wieder „geschrien“ wird und ich dann naturgemäß
meine Ohren nicht auf Durchzug „schalten“ kann oder will,
dann schaue ich „rüber“ und versuche, mich auf das Gehör zu konzentrieren.
Falls ich dann das Telefon zur Hand nehmen „muss“ um
gesetzlich vertretbare Hilfe zu ordern.
Es war nämlich einige Male auch ein Kinderschrei dabei.

Wenn nebenan in der KiTa beim Toben im Garten geschrien wird –
ja! Kinder schreien auch beim Spielen! –
dann erschrecken sich unsere Katzen eher als ich.

Was ist da nun der Unterschied?
Muss ich das wissenschaftlich, erforscht in jede Nuance – wissen?

Mit meinem Verständnis ausgedrückt:
Schreie bei oder wegen häuslicher Gewalt (gegen Kinder?)  hören sich
ANDERS an als Schreien „spielender“ Kinder.
Ich mag jetzt nicht hier weiter darauf eingehen,
da ich keine Wissenschaftlerin bin und sicher auch keine werde.
Es geht uns glaub ich (fast) allen so, dass wir den Unterschied heraushören.

Mir geht es – in dem Artikel der   „welt.de“     um etwas anderes.

Zitat vom letzten Absatz:

Um die Eigenschaften des menschlichen Schreis weiter zu erforschen, planen die Wissenschaftler
dieselbe Analyse mit Tierschreien und menschlichen Kinderschreien.

Mit TIERSCHREIEN.

letzer Satz des Artikels: „Schließlich ist er auch einer der ersten Töne, den wir von uns geben.

Beim Menschen ganz sicher, das ist bekannt.

Doch was mich daran stutzig macht:
Wie werden die Tiere in den Versuchen dazu „gebracht“, zu schreien?

Werden sie „gefügig“ gemacht?
Mit Gewalt (ja-„Pieksen“, Stäbe in die Nase, Schläge/An“stupser“ und noch Schlimmeres … sind GEWALT) attackiert?
Mit Sicherheit kann in zum Erforschen vom Schreien keine vorherige Betäubung erfolgen.

Mir wird schlecht bei diesen Gedanken.
Meine Gefühle fahren wieder Achterbahn, nicht im positiven Sinn.
Ich möchte „schreien“, weil ich diese Menschen-Art,
wegen sowas wieder höchstwahrscheinliches Tierleid zu „nutzen“,
nicht begreifen kann.
Weil ich ANGST habe, WAS mit diesen Tieren vor, während oder nach den Versuchen geschieht.

Bewusst verzichte ich hier auf Bebilderung.
Es sieht so grausam aus wie es ist und es gibt leider ! „genug“ Bild- und Videomaterial dazu.

Es wird – auch von der Politik – duldend in Kauf genommen,
dass dabei der TierSCHUTZ mal eben „abschaltet“ wird,
um durch Versuche die „Eigenschaften des … Schreis… “ zu erforschen.
Bitte, muss DAS wirklich sein?

www.tierschutzbund.de – Einführung zur Problematik von Tierversuchen

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3 Gedanken zu “Müssen „Schreie“ erforscht werden?

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