Vergänglichkeit

Diese zehn Tage seit der Beisetzung waren mit vielen Alltäglichkeiten gefüllt.
Doch immer zwischendurch kamen bei mir und den Freunden kurze Momente des Innehaltens, der Erinnerung, der Traurigkeit.
Ich bin sehr froh darüber. Es wäre eher merk- /denkwürdig, wenn es nicht so wäre.

Immer wieder erkenne ich nun noch schärfer die Vergänglichkeit, da driften schon einige Eingebungen und Zitate in meine Sinne.
Eigentlich muss ich mich derzeit ganz gezielt konzentrieren, aber es hilft tatsächlich auch dabei,
manchmal kurzzeitig die Gedanken „schweifen“ zu lassen.

„Alles kommt und geht, aber es ist nie ganz weg, es nimmt nur eine andere Form an.“ Lutz Brana

Nichts bleibt für immer, alles um uns herum ist vergänglich. Und doch versuchen wir, es zu halten, zu erhalten.
Zu behalten. Festzuhalten.
Aber es wird gehen, uns verlassen, aufhören, sich auflösen.

Auch Dinge, die nicht „statisch“ sind wie Häuser, Bäume, Lebewesen, Steine, meine Lieblingstasse oder …
zum Beispiel Freundschaften, Gefühle, können und werden vergänglich sein.
Sich daran erinnern an die schönen, ärgerlichen, lustigen, traurigen, erschrockenen oder besinnlichen Momente, miteinander…

Das macht es doch aus, das ist im Leben mit das Wichtige.
Dinge, Menschen, Tiere und das Andenken daran lassen uns durch das Erinnern die Vergänglichkeit ertragen.
Sich auch am „kleinen Alltag“ erfreuen, ein Lächeln zurückgeben und damit erfreuen und verwundern,
zur Erinnerung werden und beitragen,

Ein Gedanke zu “Vergänglichkeit

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