Dankbar sein

Die Schattenseiten des Lebens sind notwendig,
um die Sonnenseiten würdigen zu können.

Klaus Ender, deutsch-österreichischer Fachbuchautor & Künstler (1939 – 2021)

Dankbarkeit… ein Innehalten mit besonderen, wärmenden Empfindungen

An manchen Tagen siehst oder spürst du die Sonne nicht,
dein Dasein ist eben so, du bist da, das ist nun mal so, das ist eben das Licht.

Heute war es bei mir genau das Gegenteil, ich bin erstaunt und darüber sehr froh.
Ich wachte auf, die Miezen lagen neben mir, es war eigentlich so
wie es an vielen anderen Tagen auch war, ist und sein wird…
Doch heute war es anders –  ich bin tatsächlich ein ziemlich verwirrt.

Dankbarkeit für das Tageslicht, mein Atmen und “wieder schlafen“ können – es war da.
Einfach so – ich empfand mein Dasein, das Dasein an sich und war und bin dafür  dankbar.

Dankbar für die Zuneigung meines Mannes und unserer Miezen, für die Zuversicht.
Etwas fassungslos liefen mir tatsächlich ein paar Tränchen übers Gesicht.

Dankbar dafür, dass er da ist, dass er auch für mich da ist, das wir zusammen für uns da sind.
Das wir trocken und warm wohnen können, zwar hart erarbeitet, aber mit dem Sinn.

Dankbar das wir jeden Tag erleben, mit unseren Empfindungen, unserem DaSEIN.
Dankbar für die Fliege auf meinem Arm, die sonst als “nervig” weggeschnipst wird, wie ist sie doch klein.
Ein Wunderwesen, etwas besonderes, ein prächtiges Lebewesen der Natur.
JA! Auch die Fliege ist es, so wie du und ich, wie jedes Wesen, einfach und pur.

Und ich habe sie gespürt, es hat gekribbelt, meine Sinne haben sie erfasst.
Die Fliege, nicht nur als Bild, als Optik, sondern als kribbelndes Wesen – das hat gepasst.

Dankbar bin ich auch für das Wasser, das uns Erholung, Freude und Nahrung schenkt.
Für das, was das Wasser alles vermag, es speist unsere ganze einzigartige Erde, es lenkt…
Es spendet Leben, ist immer in Bewegung, es ist soviel mehr,
ich danke auch dir, liebe Erde, liebes Wasser, ich danke euch so sehr.

Soviele Gedanken und Empfindungen heute und jetzt mich umfassen, es tröstet mich.
Auch für den Trost und dass ich diese Dankbarkeit empfinden kann, dafür schreibe ich dieses Gedicht.

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