danke, liebe Sabine

Was sind „Fertigkeiten“ und „Fähigkeiten“?
Wer bestimmt eigentlich, zu was ich „fähig“ bin?
Wer erdreistet sich eigentlich, mich als „minder bemittelt“ oder gar  „unfähig“ abzuwerten?

Jeden Tag, jede Stunde aufs Neue, bin ich FÄHIG,
das selbst mit zu bestimmen.
Manchmal oder oft sogar unabwendbar überfordern mich Erlebnisse und Situationen,
ganz besonders wenn andere Menschen … eben glauben …
„über mich“  bestimmen zu können…


Gestern war ich nun für etwas über zwei Stunden in dem zuletzt
beschrieben Tierheim.
link zu „Seelchen voller Freude“

Vor der kurzen Autofahrt dorthin (mit entsprechender mentaler „Vorbereitung“ auf´s  Autofahren und die Fahrstrecke) habe ich ein paar Geschenke für die Tiere zusammengestellt und etwas Futter als „Mitbringsel“ gekauft.

Dort vorm Tor angekommen, war ich doch aufgeregt…

Was, wenn ich doch zum Beispiel
den Arbeits-Ablauf,
eine Besprechung,
eine Tier-Behandlung,
ein Kundengespräch…
störe?

Oder es keine „Chemie“ gibt, die stimmen könnte?
Oder sich eine womöglich ungünstige „Bekanntschaft“ zeigt, das man sich doch mal irgendwo vorher „begegnet“ ist und … dann vielleicht Un-Sympathie da ist?

Solche Gedanken haben sicher die meisten, man kann nicht „vorher“ wissen was „passiert“.
So oft in meinem (Arbeits-) Leben habe ich diese aufkommenden Zweifel mit Frohsinn und „Abenteuer-Mut“ verpackt und „beiseite gelegt“.
Und doch haben sich manche dieser „Befürchtungen“ , oft auch erst später im „Miteinander“, als tatsächliche „Bauchgrummel-Wahrheit“  entpuppt.

Aber was hatte ich gestern denn… schon zu „befürchten“?
Freiwillig und ohne jegliche „Anweisung“…
ging ich los, zügig-schlendernd und mich nach Ansprech-Frauen umsehend

wurde ich freundlich gefragt „kann ich Ihnen helfen?“
und antwortete dass ich mit einer Frau Sabine… geschrieben habe und…
„ja das bin ich… das ist aber schön dass Sie wirklich gekommen sind…“

Während der sich freundlich-sanft gestaltenden  „Vis-a-Vis“ Unterhaltung
trocknete ich
die zuvor von ihr gereinigten Katzenklo´s und Spielzeuge ab,
trug hier und da ein paar Dinge mit hierhin und dorthin – so brauchte sie (oder ein anderer) nicht zweimal laufen…
konnte mich ohne „hey mach mal hin, beeil dich“ auch mal umsehen
und entdeckte und erlebte dabei so viele wunderbare Vier- und auch Zweibeiner…

Einem Katerchen das Fell bürsten, während die Sabine sein „Heimchen“ reinigte,
der Futtergabe an zwei Mischlingshunde-Geschwister zusehen und dabei das „Revier-Verhalten“ der zwei beobachten, als der „Dominante“ dem „sich Ergebenden“ das Futter streitig machte und die fütternde Mitarbeiterin dann den „Unterlegnen“ mit dessen Futter in einem gesicherten halboffenen Zwinger stellte, wo er dann alles in Ruhe auffrass…
frisch gewaschene Decken aufhängen,
Katzenstreu-Papiertüten und Futterdosen-Kartons zum Papiercontainer bringen
(und dabei auf dem Weg hin und zurück

die Hunde seitlich vom Weg in den „Zwingern“ ansprechen und freundlich hallo sagen),
bei der Kitten-Versorgung (neben seufzenden „Hachsosüß“ 😉  )
mit Handfeger und Kehrschaufel die Streu auffegen,
während die drei herzallerliebsten Katzenkinder
tapsend mit dem Handfeger-Wisch-Bewegungen spielten,
mich fast bekletterten, sich versteckten…
und die Sabine in Ruhe einer Anruferin Auskunft geben konnte,
und diverse andere „kleine“ und doch nützliche Dinge…
die wahrscheinlich in der Menge gesehen
im geregelten, intensiven „Arbeits-Ablauf“
organisatorisch sicher manchmal „nerven“…

Ja ich bin durchaus „fähig“, wie sagt man so schön,
„Arbeit zu sehen“ und ohne viel Geplane und Gelaber diese „kleinen Tätigkeiten“
eben auszuführen.
Und es war mir wieder ein „Seelchen“, die erstaunte Dankbarkeit in ihren Gesten und Worten zu sehen und zu hören.

Ja, ich mein(t)e das mit „den  kleinen Dingen…“ ernst.
Ich traue mir einiges zu, auch wenn´s sich bisher oft … später … als „zu viel“ herausgestellt hatte.
Ich traue mir DAS aber trotzdem zu, versuche nun jedoch dabei,
auf mich „acht zu geben“.
Meine „Selbstfürsorge“ nicht ausser acht zu lassen.
Meine Gefühle zu zu lassen und ernst zu nehmen.

Ich werde höchstwahrscheinlich erstmal einmal pro Woche vormittags,
wenn´s am „ärgsten“ ist… 😉 dort mit helfen und freue mich darauf.

Mein herzlicher Dank an all die umsorgenden Tierheim-Mitarbeiter und -Helfer und Unterstützer/Sponsoren.
sowie an alle Menschen, denen Tiere als Mitlebewesen eben nicht „egal“ sind,
die sie umsorgen, für sie „ins Wasser springen“,
für sie da sind und den Tieren wohltuende Zuwendung geben
(und meistens doch soooo viel davon selbst „zurück“ bekommen)…

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