das Leben geht weiter, irgendwie

Gerade war ich beim Bäcker, eine Straße weiter.
Dort hole ich eigentlich mehrmals wöchentlich Brot oder gelegentlich auch mal Kuchen,
sofern wir nicht selbst backen oder backen können… zum Beispiel Hefe ist grad mehr als schwierig zu erstehen.
Der Kunden-Warte-Bereich vor der „Theke“ wurde mittels Bäcker-Stapel-Plastikkisten so erweitert,
dass die Kunden mehr als die mittlerweile zwei Meter Sicherheitsabstand einhalten können,
ohne schätzen zu müssen.

Diese Woche war ich noch gar nicht dort und daher… musste ich lächeln als ich nach kurzem „Studium“ des Anhangs… der sich ja in allen Geschäften der „Lebensmittelversorgung“ sehr ähnelt,
den Ladenraum betrat.
Ich war in dem Moment die einzige Kundin.
Die nette Verkäuferin wirkte verwundert über mein ausgeprägtes Lächeln beim „Guten Morgen“ sagen.

Schmunzelnd sagte ich, das sei auch eine sehr gute Idee mit den Kisten…

Da schmunzelte sie auch und… ich bekam tatsächlich unser Lieblingsvollkornbrot.

Ja, diese letzten Wochen waren immens komisch.

Mit meiner „Sozialphobie“ – anderen (vor allem mir weniger oder nicht bekannten) Menschen so wenig wie nur möglich zu „begegnen“ –
ist diese „Kontaktsperre“ für mich selbst eigentlich gar kein Problem.

Das „C-Wort“ ist so unausweichlich… und der Virus „dahinter“ irgendwie auch.

Er hat nun leider auch unsere Familie erreicht. Eine Verwandte in Baden-Württemberg… sie wird künstlich beatmet und ist im künstlichen Koma.
Ihr einer Sohn hat sein Test-Ergebnis noch nicht.
Meine Schwester und ihr Mann (der andere Sohn) als „Kontaktpersonen“ sind seit Montag in Quarantäne.
Meine Gedanken sind immer bei ihnen und … ich hoffe und glaube ganz fest…

©by hoschkat

Was die Natur wohl dabei spürt?
Da wird so ein Virus –
möglicherweise vom Wesen Mensch –
„in die Welt gebracht“…
und in schnellster Zeit wird
das „gesellschaftliche Leben“ eingeschränkt…
Die Natur, Tiere und Pflanzen,
sie können nur scheinbar aufatmen,
sich vielleicht ein wenig erholen.

 

 

Aber das grausame „Verwerten“ anderer Wesen durch den Menschen
geht leider weiter,
das Bewusstsein,
sich auf Notwendiges zu besinnen,
kommt leider nicht bei jedem Menschen auch im Inneren an.

Ich werde weiterhin mit vollster Überzeugung
auf das Leid der „Nutztiere“ und aller anderen Tiere,
die vom Menschen malträtiert, „produziert“,
geschlagen, getreten, lebendig geschreddert,
zerstückelt, bei lebendigem Leib gehäutet, verstümmelt und kastriert werden
die weiterhin dem Menschen „zu Nutze gemacht“ werden…
aufmerksam machen.

Mich weiterhin meiner Tränen nicht schämen.
Denn jede Träne, auch oder gerade in dieser Zeit,
ist etwas ganz besonderes.
Jede dieser Tränen ist für mich wertvoll.
Die ich weine um geschundene Wesen…

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