Weltfrauentag

Was bedeutet „Frau sein“ eigentlich heute?
Was ist so besonders daran?
Was ist so toll, heute eine Frau zu sein
und eben nicht „ein Mann“?

Meine Empfindungen als Frau für die (gegenseitigen oder von Männern gesendeten)
Gratulationen zum „Weltfrauentag“
sind eher „okay, danke“ aber es freut mich nicht wirklich.
Ich habe heute wie oft auch sonst
gedeckt das Frühstückstablett, aber wir haben heute mal nicht am Tisch

gefrühstückt, sondern ausnahmsweise mal
inmitten unsrer (schon gefütterten) Katzen im Bett.
Das war was Besonderes, ganz ohne Krümel,
es war gemütlich und eben nett.

Die körperlichen Schmerzen, die Frauen auch heute noch auszuhalten haben,
ob Blutung, Wehen oder Schläge – sie tun weh und kein andrer weiß wie sehr.
Die Schmerzen machten mich nicht „stärker“, warum auch,
manche belasten mich noch heute und noch mehr.

Das „stark sein“, das „Stärke zeigen“, das immerzu „was sein zu müssen“,
ist aufreibend und anstrengend für mich.
Ich empfinde es als egal, WAS ich bin,
für hat (schon sehr lange) das WIE ein viel wärmeres Gesicht.

Das Wie entscheidet, ob ich in den Spiegel schauen kann und will.
Wie ich etwas darin sehe, wie ich dabei empfinde, WIE meine Seele mich ansieht.
Ob Mensch oder Tier – wir alle sind gleich“wert“ige Lebewesen –
das WIE entscheidet ob mich ein anderes Augenpaar anfleht.

Wie ich mich anderen Wesen gegenüber verhalte,
das prägt mich immer noch und zeigt mir anderer Wesen wirklichen „Wert“.
Wieviel was „wert“ ist…
da läuft in dieser Welt und in dieser Gesellschaft
nicht nur für mich
noch ganz viel verkehrt.

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