wie Bauklötzer staunen

Heute ist Internationaler Weltspieltag 2019
Dann mal los, ran an die Klötzer, Schaukeln, Tasten, Plüschtiere, Kletterstangen, Autos, Bälle und Puppen!

Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen,
als im Gespräch in einem Jahr.

Zitat von
Platon (427 – 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Plato, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie

Schon Astrid Lindgren (schwedische Schriftstellerin, 1907-2002) meinte:

Kinder sollten mehr spielen, als viele es heutzutage tun.
Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist –
dann trägt man Schätze mit sich herum,
aus denen man später ein Leben lang schöpfen kann.
Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme Welt zu haben,
die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.

Was haben wir früher 😉 getobt, gespielt, gestaunt und drauflos gemacht… ohne viel nachzudenken.
Jeder Grashalm, jeder Busch und jeder zweite Baum ware eine Entdeckung für mich.
Käfer, Bienchen (oder waren es doch Hummeln ? 😉 ) und andere Krabbeltierchen waren Wunderbunder für mich.

DDR – „lego“ Steine habe ich zu Häuschen mit Garten und Wohnzimmern mit Sofas zusammengesteckt. Oft haben wichtige Steine gefehlt, ich konnte nie richtig mal ein Dach „zumachen“.
Also habe ich mir Pappe zurecht geschnitten und die so irgendwie mit „reingesteckt“.

Puppen waren nie so wirklich mein Lieblingsspielzeug. Dann eher die Plüschtiere die ich umhegt und unglaublich geliebt habe.
Nagut, manchmal habe ich den Puppenwagen „ausgeführt“… dann waren aber meistens die Plüschhunde und Plüschkatze und Plüschhase drin… alle in einem Puppenwagen und die drei da drin haben sich gut miteinander verstanden, keiner hat gedrängelt oder geschubst oder gejault…

Gemeinsame Spielabende waren auch toll. Manchmal kamen die „Nachbarn von oben“ mit dazu und wir haben dann in Zweier“teams“ „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt.
Und was haben wir uns NICHT geärgert.
Ehrgeiz beim Spielen? Nö, es ist ein Spiel und soll Spaßmachen und
Spaß machte mir schon damals nichts, was mit „MUSS gewinnen“ zu tun hat.
Im Spiele muss nicht gegeneinander gewonnen, sondern gemeinsam gelacht werden…

Warum spielen heute so weniger Kinder und Erwachsene?
Es gibt sie noch, die Spiele, Karten, Murmeln! Die Bäume, Gräser, Büsche!
Spielen ist doch AUCH, sich mit etwas beschäftigen, ohne den „SINN“ dahinter oder davor finden zu müssen.

Schon von Klein an
kann ein  Teddy ein Knuddeltröster sein
oder ein Plüschhund ein Spielkamerad.

Schon die ersten Bausteine im Leben eines Kindes, ob nun aus Holz oder Plastik können die kindliche, gewaltfrei angeborene Neugier und Fantasie beflügeln, sie staunen und lächeln lassen. Lasst sie damit „bauen“ was immer ihnen in den Sinn kommt.

Lasst ihnen die fröhliche, behutsame oder ungestüme Neugier.
Lasst ihnen die Einhörner, Pusteblumen, Regenwürmer, die Holzklötze und Rennautos, die Malblöcke und Trommelstöcke…
Lasst ihnen die Elfen- und Schlumpf-, die Pumuckl- und Pippi Langstrumpf- Geschichten und
lasst ihnen die spielerische fröhlich unbeschwerte Kinderzeit.

Zeigt ihnen wie Unbeschwertheit sein kann.
Lebt ihnen sanft-gewaltloses Leben mit all den spielerischen Freuden vor.

siehe auch: link zu kleiner-kalender.de

Am 28. Mai findet im Jahr 2019 der internationale Weltspieltag statt. Er ist ein Aktionstag, der 1999 durch die International Toy Library Association eingeführt wurde. Mit dem Tag sollen Kinder und Jugendliche auf ihr Recht auf freies Spiel aufmerksam machen.

Die möglichst öffentlichkeitswirksamen Aktionen an diesem Tag sollen zum Nachdenken und Überdenken bisheriger Verhaltensweisen anregen – bei Kindern, Eltern, Nachbarn, Behörden und der Presse. In Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum koordiniert das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. die dezentralen Aktivitäten seit 2008 im Rahmen des Bündnis für Recht auf Spiel.

Jedem Kind ist die Neugier und Lust zum Spiel angeboren. Sie wird entwicklungspsychologisch als die Haupttriebkraft der frühkindlichen Selbstfindung und späteren Sozialisation des Menschen angesehen. Danach reflektiert, erforscht und erkennt der Mensch die Welt zuerst im Kinderspiel. Den Wert des Spiels erkannten schon die Gesetzgeber und Philosophen des Altertums.

Das Spielverhalten von Kindern, das Kinderspiel überhaupt, darf in keinem Fall als wertlose Tändelei oder lediglicher Zeitvertreib aus Langeweile aufgefasst werden. Es nimmt bei der seelischen Entwicklung eine sehr wichtige Funktion ein. So werden beim Kinderspiel zum Beispiel Wahrnehmungsleistungen, motorische Fertigkeiten und Intelligenzleistungen erworben. (Mit Material von: Wikipedia)

Welt Der Text „Internationaler Weltspieltag“ wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

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