Heute ist: Demokratie!?

Heute ist der internationale Tag der Demokratie.
politische Ordnung, in der sich die Herrschaft auf den Willen des Volkes beruft und die Regierenden dem Volk rechenschaftspflichtig sind.“

Ein ganz kleines bisschen bin ich grade irritiert.

International Demokratie.

International = viele/alle Länder dieser Erde.
Demokratie = wesentliche Mitbestimmung des Volkes an der Regierungsbildung/Regierung

Hm… es wird ein wenig dauern, bis ich das für mich in eine ganz klare „Linie“ bekomme.

Der Internationaler Tag der Demokratie wird veranstaltet am 15. September 2018.
Im Jahr 2007 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den
15. September als Internationalen Tag der Demokratie.
Das Ziel des Tages sind die Förderung und Verteidigung der Grundsätze der Demokratie.

Demokratie ist ein politisches System, bei dem das Volk eine wesentliche, mitbestimmende Funktion einnimmt.
Typische Merkmale einer Demokratie sind freie Wahlen,
das Mehrheitsprinzip, die Respektierung politischer Opposition,
Verfassungsmäßigkeit und Schutz der Grundrechte und Achtung der Menschenrechte.
(Mit Material von: WIkipedia) Dieser Text wurde von
www.kleiner-kalender.de entnommen.

Ich bekenne mich grundsätzlich zur Offenheit, freiheitlichem Denken und gewaltlosem Verhalten/Handeln.

Ich bekenne mich zu meiner Angst,
wenn ich in mich abschätzende grimmig blickende Augen schaue,
die mich mit zusammengekniffenen Augenbrauen abscannen
und ich
kenne durchaus den Unterschied von „abschätzenden“ und „abfälligen“ Blicken.

Ich weiß nicht woher der Mensch kommt, was er denkt,
welche Sprache er denkt/spricht,
an welche Gottheit er glaubt.
DAS ist mir völlig schnuppe.

Ich weiß nicht, WAS dieser Mensch erlebt(e),
was er möglicherweise durchmachen muss(te),
was ihn bewegt,
ob und was ihm wehtut.
DAS ist mir nicht ganz schnuppe.

WAS der Mensch mitteilt,
in dem er mich abwertend anschaut,
in dem er mich im Vorbeigehen anrülpst,
in dem er mir im Vorbeigehen vor die Füße spuckt,
in dem er unter unserem Fenster stehend mit seinen – gegenüber auf dem Balkon stehenden – Kumpels ??? straßenunterhaltend-grölend kommuniziert,
in dem er im Einkaufsmarkt mit vier herumschreienden Kindern, zwei Frauen (nehme ich jedenfalls an… war nicht genau zu erkennen), welche mühsam die zwei vollen Einkaufskörbe bewegten – ganz bewusst eine ältere Dame mit ihrem Einkaufswagen anrempelt und damit fast zum Stürzen bringt … ich stand direkt neben der Szenerie und habe der alten Dame helfen können – WAS MIR dann auch mal wieder die oben genannten BLICKE eingebracht hatten… vom Großfamilienherrscher…
in dem er mich nach einem netten „Hallo“ in gebrochenem, aber verständlichen Deutsch höflich nach einer Straße fragt und mir dazu eine Karte hinhält auf dem die Straße und die gesuchte Hausecke mit rotem Strich markiert waren,

was er mitteilt, wie er das mitteilt – DAS ist für mich das entscheidende.
Egal warum und woher.

Demokratie ist für mich,
wenn Lebewesen
achtsam und respektvoll miteinander
leben.

Sich nicht umbringen, nicht verletzen,
sondern sich rücksichtsvoll und respektabel umeinander kümmern.

 

Wenn nicht zwischen „Schwach“ und „Stark“,
nicht zwischen „Arm“ und „Reich“,
nicht zwischen „Krank“ und „Gesund“ gewertet wird.

Wenn nicht von einem Demokratie propagierenden Staat
auf der einen Seite Waffen hergestellt und verkauft werden, um Kriege zu unterstützen,
auf einer anderen Seite unendlich viel Geld in „Entwicklungshilfen“ und
„Vor Ort Aufbau“  bereitgestellt wird
und auf einer weiteren Seite diejenigen, die logischerweise vor diesen Kriegen und Verfolgungen flüchten, lächelnd hereingewunken und nahezu vollversorgt werden.

Im Zuge der derzeitigen irren Situationen hierzulande wurde ich auch auf einen interessanten Begriff aufmerksam:
Säkularität  = bezeichnet die Trennung staatlicher und religiöser Organisationen per Gesetz, die Trennung von Politik und Religion, von Staat und Kirche. “
siehe teamfreiheit.info – Säkularität

Und da ich schon zeit meines Lebens nicht mit Vermischung/Verstaatlichung von Religionen im Alltag sowie das Präsentieren vom Glauben in öffentlichen Einrichtungen
klarkomme
bin ich dann wohl ein säkularer Mensch.
Was ich jetzt gerade nicht soooo schlimm für mich finde.

Mir ist seit langem bewusst, dass ich mit dieser Auffassung nicht ganz alleine
und eher am Rande statt „mittendrin“ stehe.
Am Rand kann „man“ jedoch sehr viel beobachten, viel mitbekommen, viel sehen und hören, viel miterleben.
Und
meistens ist dieser Rand sehr schützend und hilfreich…

 

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