Heute ist: Tag der Erholung

Erholen. „Chillen“. Abschalten. Ausruhen.
Wer kann das eigentlich noch?
Nichts tun. Geist und Körper vollkommen „sein lassen“.
Das ist in der „schneller-höher-weiter“ – Ideologie der Gesellschaft wirklich schwierig geworden.
Jedoch nicht unmöglich.

Die Hektik, Sorgen, das Getrubel und Gehetze… einfach mal ausblenden?

Sich „kleine Inseln“ im Alltag schaffen?
Abtauchen in die „kleinen Träume“…

In Gedanken auf der blühenden Sommerwiese ins Gras legen und die Augen schließen, sich ausstrecken und die Düfte, Geräusche, den Lufthauch und die Berührungen der Halme ganz bewusst genießen…

Als ich das erste Mal in der Tagesklinik für Psychotherapie war, konnte ich mir nicht vorstellen, jemals „imaginiert“ zu werden. Ich wehrte mich gegen alles und jeden… Dann kam die erste Stunde „Imagination“ und ich legte mich mürrisch auf die Matte, drehte mich weg und… hörte diese Stimme, ruhig und sanft…
wikipedia – imagination
Meine „Traum-Blumenwiese“ ist seitdem immer bei mir. Ich kann sie nicht immer sofort „abrufen“, wenn ich sie „bräuchte“, aber sie ist da und ich kann sie in mir fühlen… Sie gibt mir Ruhe und gleichzeitig Kraft.

Heute ist zwar DER TAG der Erholung,
aber auch tägliche „Atempausen“ – kleine „Abschaltungen“ –  einige Minuten lang, eine halbe Stunde oder auch mehr als das – je nach Möglichkeiten, können kleine Wunder vollbringen.

Der Tag der Erholung wird begangen am 15. August 2018.
Dieser Tag sollte zur Erholung genutzt werden. Stress im Beruf? Probleme mit dem Partner? Zu viel Hausarbeit? Die Uni nervt nur noch? In der Schule ist eh alles dumm?
Dann sollte der Tag der Erholung endlich mal genau dazu genutzt werden.
Hinlegen, entspannen, abschalten!
Als Erholung oder Regeneration versteht man die Rückgewinnung verbrauchter Kräfte und Wiederherstellen der Leistungsfähigkeit.

Der Begriff stammt ursprünglich aus der Medizin und bedeutet „wieder gesund werden“.
Mit Erholung wird allgemein der Vorgang bezeichnet, wenn sich ein biologischer Organismus nach einer anstrengenden Tätigkeit, nach körperlicher Ermüdung und geistiger Erschöpfung, aber auch von Verletzungen oder Krankheiten durch eine Ruhephase wieder regeneriert und Kräfte sammelt.
(Mit Material von: Wikipedia)
Dieser Text wurde von
www.kleiner-kalender.de entnommen.

Sich selbst und die eigenen Kräfte gut zu beobachten und beachten, ist so wichtig und wird doch im Alltag oft vergessen.
Nahezu jeder wird das kennen, wenn einem die Aufgaben in Job, Familie, Ehrenamt oder in der eigentlichen „Freizeit“ ein… bisschen … überrennen.

Im Job ist das verhältnismäßig verständlich, denn ohne die Erwerbstätigkeit ist nunmal kaum ein „Auskommen“ wirklich drin. Doch auch hier sollte es Grenzen geben und die Pause auch als Solches gewährt und gemacht werden. Überlastung oder – ja tatsächlich – Unterlastung können (dauerhaft) krank machen!

In der Familie … okay, da gibt es auch immer wieder Momente der Überforderung oder Überlastung. Doch fällt es uns oft leichter, im privaten, Familien- oder Freundeskreis das NEIN auszusprechen und einzuhalten. Das ist auch gut so…

Die „Freizeit“ hat ihre Benennung nicht ohne Grund.
Wenn es schon „freie Zeit“ heißt, muss ich doch da… eigentlich… GAR NICHTS machen?
Warum sollte ich das „begründen“… dass ich an den Wochenenden so oft es geht, nichts „plane“?
Die Wochen- bzw. Arbeitstage sind für die Erwerbstätigen doch schon so anstrengend genug, also sollten die Wochenenden bzw. freien Tage doch zur „freien Zeit“ und damit zur „freien Entfaltung“ da sein „dürfen“.

Also ich schäme mich nicht mehr, WENN ich gelegentlich „nichts mache“.
Ich kenne mich nun durch die verschiedenen Zusammenbrüche und Einschränkungen, weiß dass es immer wieder mal solche „Phasen“ und Tage geben kann.
Und ich JETZT noch „üben“ kann, sie als „Entspannung/Erholung“ zu nutzen und gleichzeitig darauf zu achten, mich nicht „gehen zu lassen“.

Ich wünsche uns und Euch allen, dass es immer diese „kleinen Inseln“ der Erholung geben wird, auf denen sich die „kleinen Träume“ der Entspannung zur Erholung wandeln…

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