Danke und Bitte

Die Ferien sind vorbei, die Schule hat wieder begonnen – nun ist morgens kurz nach Sieben Uhr wieder deutlich mehr auf den Wegen, Straßen und in den Parks los.
Und die morgendliche Bewegungsrunde wird zur sportlichen Betätigung…

Seit einigen Wochen hole ich den Carlo  schon morgens zur Gassirunde ab.
Denn die Sommerhitze wurde an manchen Tagen schon in den frühen Vormittagsstunden sichtlich anstrengend für ihn. Daraufhin haben wir die Gassi-Spaziergänge morgens begonnen und das klappt wunderbar.
Seine Freude, wenn er von Herrchen schon morgens mit raus genommen wird und mich dann sieht… ist Balsam für die Seele…

Heute musste ich den 40-Kilo-Hund wieder mehrere Male sehr stramm halten bzw. ihn zurücknehmen.
Der kleine Park, den wir stets zuerst ansteuern, war heute sehr bevölkert. Kinder/Jugendliche und Erwachsene  verschiedener „Altersklassen“  …
zu Fuß oder auf Fahrrädern, manche total fixiert auf Handy, Ball oder begleitende Freunde/Mitschüler,
manche sehr sehr zügig auf ihren Rädern unterwegs, preschten regelrecht an den Fußgängern vorbei oder fast durch sie hindurch…

Carlos vertraut mir glaub ich schon genug, dass er weiß dass ich gut auf ihn achtgebe. Ihn leite, mit der Leine führe, ihn am Halsband nehme weil … wir jetzt mal aufpassen müssen…

Also war es heute mehr ein Leiten und Lenken, ablenken von dem ganzen „Gewusel“ um uns herum. statt eine zügige, angenehme Lauf-Gassi-Runde…

Die Blicke vieler wirkten sehr genervt oder ablehnend, manche regelrecht übel und böse… weil sie „um uns herum mussten“.
Ich kann mich mit dem Hund an meiner Seite/an meiner Hüfte… nicht „unsichtbar“ machen… sogern ich das manchmal möchte…

Mein Lächeln sollte freundlich, entwaffnend wirken, entschuldigend dass Hund und ich leider nicht nur 20 Quadrat-Zentimeter „Platz“ brauchen, augenzwinkernd…
Der gute Hund war heute wirklich besonders brav.
Sooo gern möchte ich manchmal wissen, was er gerade „denkt“…

Als wir etwa die Hälfte der üblichen Runde „hinter uns“ hatten und am Parkende angekommen waren, hielt ich meinen großen schwarzen Vierbeiner-Kumpel wieder kürzer, sprach ruhig mit ihm und schaute mich erstmal wieder in alle Richtungen um, ob wir uns „dünne“ machen müssen…

Da radelten zwei Schulmädchen ziemlich zügig auf uns bzw. den einen Parkweg zu… ich wartete mit kurzer Leine und… hörte ein „Dankeschön“ von dem einen Mädel… und die andere nickte uns lächelnd zu.

Das war wieder so einer von vielen kleinen freudigen Momenten, bei denen ich in mich hineinlächle und mich ebenfalls bedanke…

Gern gewartet, Bitte, Mädels. Eure Fahrt war recht rasant.
Doch wart ihr aufmerksam und habt’s erkannt:
Sich gegenseitig wahrzunehmen,
mal selbst ein Stück „beiseite gehen“,
sich gegenseitig Zeichen geben, dabei achtsam sein,
zu jeder Zeit und vornherein…

Weil Carlos´, mein und euer Dasein auf dieser Welt
einfach gut und wichtig ist, uns allen dieser Park gefällt…
Ob als „Durchras-Strecke“ oder zum Spazierengehen,
ob als Spielplatz oder um den niedlichen Enten zuzusehen…
Achtsam sein, auf Mensch und Tier, auf Baum und Strauch,
das tut nicht weh, es macht froh und glücklich auch…

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