so viel und so wenig…

Ja, sie lebt noch. Sie = ich.
Einige Wochen sind vergangen, seit ich das letzte Mal hier was geschrieben habe.
Es wird immer wieder Zeiten geben, in denen ich kaum oder nur kurz am PC bin…
Doch heute nehme ich mir wieder mal etwas mehr Zeit…
Nee, zurückgucken tu ich nicht oder nur einen kurzen Moment.

Zurückschauen kann nämlich auch was Gutes sein, um sich zu vergewissern, dass man so manches  Passiertes „überlebt“ hat.
Und dies dann als positiv werten um sich neuen Mut zu machen.

Ein paar kleine Beispiele:

Ein Bruder meines Männes betuddelt seit Monaten eine ihm zugelaufene Katze.
Diese nette Freigängerin inspizierte seinen Garten, sein Häuschen und sein Herz.
Kam immer öfter und…
upps…
war & ist nun eine liebevolle Katzenmama.
Ihre fünf Kittenmädels wurden von ihr und dem „Opa“ und „Opa´s“ Familie herzlichst versorgt. Mein Männe hatte sich von Anfang an in „die Graue“ verguckt… ich war eher skeptisch. Schließlich haben wir schon zwei, die sich grade so „vertragen“ und … wohin mit einem dritten Katzenklo… und dem Futtertablett und überhaupt…

Mitte Juni wurde ich dann vor „vollendete“ Tatsachen gestellt und plumps – da ist sie:

Sammy und Felix haben sie auch innerhalb der ersten Tage recht gut „wahr genommen“ und mittlerweile toben Hope und Felix gemeinsam miteinander durch die Wohnung.

Inzwischen haben wir übrigens das „kleine Mädchenklo“ wieder weggeräumt. Hope ging nach drei Tagen ins größte Katzenklo (worin man sie kaum sah) und Sammy, die „plüschigste“ Große machte ihr Geschäftchen ins „kleine“ und prompt war ich mehrere Male täglich mit Wegwischen und Putzen ihrer „Danebenstrullerei“ beschäftigt.

Fazit:
Mit Achtsamkeit und ein wenig Mumm und viel Glück-positivem Denken klappt manches dann doch. Und: Es können sich drei Katzen tatsächlich zwei (große) Katzenklo´s teilen…

Dann hatte ich einige Tage lang (oder waren es Wochen???) immer wieder versucht, endlich einen Psychologentermin in der näheren Umgebung zu erhalten.
HAHAHA. Wenn es nicht so traurig wäre, wär´s schon lachhaft.

Die Sprechzeiten notiert. Angerufen, die Wartelisten sind zu voll, zweimal zu einer Psychologin zur Sprechstunde geladen und dort in der zweiten erfahren, dass ich doch nicht „dran komme“ weil auch ihre Warteliste…
Nah an der erneuten Verzweiflung, warum klappt bei mir immer nix…
Dann erneuter Versuch bei einem „neuen Namen“ im Internet…
„Meine Sprechzeiten sind… sie können aber auch auf den AB eine Nachricht hinterlassen…“
Anrufbeantworter… okeee, bisher habe ich schon unzählige Nachrichten auf diversen Psychologen-AB´s hinterlassen… soll ich wirklich??? Ich traute mich… und siehe da:
Glück: Sie rief zurück. Sie ist neu hier, hat noch vergleichsweise wenig Patienten.
Am nächsten Tag in der Termin-Sprechstunde:
„Sie brauchen nicht mehr suchen. Sie sind hiermit bei mir angekommen und angenommen…wenn Sie möchten…“ Ja, ich möchte…
Unfassbar. Ich konnte es kaum glauben…
Im August beginnen wir mit den Einzelgesprächen und dann sehe ich weiter…

Fazit: Manchmal kann man einfach mal Glück haben, wenn man sich traut, (mal wieder) auf einem Anrufbeantworter eine kurze Nachricht zu hinterlassen.

Drittens
Die RV hat mir vor einer Woche einen SEHR KURZFRISTIGEN Termin bei einer Hals-Nasen-Ohren-Ärztin in einer nahen Stadt „verpasst“.
Zum Gutachten wegen meines ReHa-Antrags auf „Teilhabe am Arbeitsleben“.
Welchen die RV ja im Februar trotz mehreren Diagnosen und Befunden erstmal abgelehnt hat.
Somit ich mithilfe eines Anwalts in denm Widerspruch gegangen bin und … nun ja.
WARTEN ist manchmal wirklich nervig.
Diese HNO-Gutachterin hat aber „nicht lange gefackelt“, mir in die Ohren geschaut und gesagt „Ohjeh, das ist tatsächlich er Alptraum eines jeden HNO-Arztes„… an diesen Ohren bzw. IN diesen Ohren kann nichts mehr „gemacht“ werden…
Meine Hyperakusis und den Tinnitus sowie die zum Teil daraus resultierenden psychischen „Nebenerscheinungen“ (inklusive Depressionen) wurden von ihr mit „das ist ganz klar, damit haben Sie ein wirkliches Paket zu schleppen“ kommentiert (und hoffentlich auch so dokumentiert).

Nun bin ich mal auf ihr Gutachten gespannt, das mir hoffentlich (durch den Anwalt…) irgendwie auch mitgeteilt wird…

Sie meinte anfangs, anhand meiner beruflichen „Laufbahn“ und den vielen „Ausbildungen, Schulungen und Weiterbildungen“ würden die Kostenträger höchstwahrscheinlich sagen
„die hat schon soviele Kosten verursacht, nu is aber mal gut“.
Dass ich aber damit immer versucht habe, meine Bildung den Gegebenheiten entsprechend zu verbessern und dem „Fortschritt“ standzuhalten, ist ja wohl klar.
Ich bin schließlich keine „Dauerstudentin“ und habe immer mit und nach den Schulungen gearbeitet. Viele Jahre lang. Und viele dieser Tätigkeiten haben unter anderen mit dafür „gesorgt“ dass ich nun an DEM PUNKT wo ich bin, stehe…

Fazit: wenn du versuchst, mit Bildung (welche übers Arbeitsamt, Arge oder andere „Kostenträger“ laufen) mitzuhalten oder weiter zu kommen, KANN dir das mal zum Nachteil ausgelegt werden.

Ein Gedanke zu “so viel und so wenig…

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