Heute ist: Tag der Nachhaltigkeit

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
Albert Schweitzer

Wobei… er denkt dass er die Natur beherrscht… er will beherrschen. Aber er macht damit mehr kaputt als er jemals wieder her stellen könnte…

Was ist Nachhaltigkeit?
Wikipedia – Nachhaltigkeit sagt dazu:
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung,
bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften,
der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit
des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.

Für mich sind es die vielen kleinen Dinge des Alltags, die ich achtsam und mit  möglichst schonender Vorsicht nutze und genieße.

Da wir im Bad einen Durchlauferhitzer und in der Küche einen Boiler nutzen (müssen)…
fange ich das Wasser bis zur gewünschten Abwaschwasser-Temperatur mit einem Gefäß, zum Beispiel einem Litermaß, auf.
Genehmige mir davon gern einen Schluck. Und fülle die Trinknäpfe der Katzen auf.

Im Bad beim Haarewaschen oder Duschen dann die „Eimer-Version“ und damit dann die Pflanzen gießen, oder das Wasser zum Wischen nutzen.

Neulich hab ich das „Abwiege-Preis-Etikett“ direkt auf die eine der zwei ausgesuchten einzelnen Paprikaschoten geklebt.
Vor mir war eine Frau an der Waage, die zwei gelbe Paprikaschoten in einer der dünnen Plastiktütchen abwog, dann 2 rote ebenfalls in einem Extra-Tütchen und – GENAU – zwei grüne Schoten ebenfalls…
Als ich dran war, guckte die völlig erstaunt, dass ich mein Etikett direkt auf die Schote klebte. Hab sie freundlich angelächelt…
Für die Kassiererin waren meine beiden Paprikas jedenfalls vollkommen in Ordnung. Sie nickte zustimmend als ich ihr sagte, ich hätte die zwei zusammen abgewogen und möchte gern Plastikmüll vermeiden. Fand sie gut.

Manchmal kosten verschiedene Farben unterschiedliches Geld. Okay, dann hätte ich eben die Farben jeweils abgewogen, das Klebedings jeweils mal kurz an den Bildschirmrand geklebt. Nach dem Abwiegen der sechs Paprikaschoten dann alle in eine Tüte und die drei Klebeetiketten gut sichtbar nebeneinander auf die Tüte geklebt  und gut… Wenns denn eben nicht anders gehen „soll“… von wegen Hygiene und so.
Wobei… abwaschen auch helfen soll… und das Wasser dabei „auffangen“ in einer Schüssel 😉
Diese Tütchen eignen sich aufgrund der arg dünnen Beschaffenheit auch nur im begrenzten „Masse“ zur „Wiederverwendung“.
Sehr gern werden sie von Bekannten zum Beispiel als „Müll-Beutelchen“ (was geht da rein ohne dass das Tütchen reißt???) einmal nach Obst-/Gemüsekauf wieder verwendet.

Mittlerweile gibt es ja (gerade für Obst/Gemüse) in einigen Supermarktketten die „Idee“ der wiederverwendbaren Netze oder Stoffbeutel –
mann oh mann –
was hatten wir „damals“
gleich noch in der (SORRY 😉 ) DDR?

Es war einmal an einem Sonntag morgen… unser Eierkoch“automat“ war kaputt „gegangen“ und somit… wurde wieder die gute alte Herd-Topf-Eierkoch-Uhrstell-Geschichte in Gang gesetzt.
Sechs Minuten später die Eier aus dem Kochwasser genommen und ins bereitgestellt Kaltwasser-Gefäß zum kurzen Abkühlen gelegt.
Nach dem Frühstück und dem Abräumen… schleckte unser Katerchen mit Wonne erst aus dem Kochwasser und dann aus dem Abkühl-Wasser.
Seitdem kriegen die Miezen das Eierwasser immer zum Trinken … und nehmen das weiterhin sehr gut an.

Auch eine Möglichkeit der Nachhaltigkeit… mehrfache Ressourcen-Nutzung!

Die Aktionstage für Nachhaltigkeit finden zwischen dem 30. Mai und 05. Juni 2018 statt. Nachdem 2012 anlässlich der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung im brasilianischen Rio de Janeiro der Deutsche Aktionstag für Nachhaltigkeit am 4. Juni vom Nachhaltigkeitsrat initiiert wurde, wurde er inzwischen durch die länger andauernden Aktionstage für Nachhaltigkeit ersetzt.
Über diese Aktionstage sollen jedes Jahr die Prinzipien der Nachhaltigkeit verbreitet werden, bei der die sinnvolle Ressourcennutzung und die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Fokus stehen. Im Rahmen einer nachhaltigen Lebensweise sollen aktuelle Generationen nicht das Leben zukünftiger Generationen gefährden oder verschlechtern.
Zahlreiche Aktionen finden deutschlandweit zu den Aktionstagen für Nachhaltigkeit statt. Teilnehmer sind neben Unternehmen, Hochschulen und Privatpersonen auch gemeinnützige Einrichtungen. Gemeinsam werden Ideen gesammelt, wie eine nachhaltige Gesellschaft aussehen kann und einige Lösungsvorschläge werden im Zeitraum der Aktionen direkt umgesetzt. Seit 2015 findet auch eine Europäische Nachhaltigkeitswoche statt. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung setzt sich aus vom amtierenden deutschen Bundeskanzler berufenen Personen des öffentlichen Lebens zusammen und entwickelt unter anderem Beiträge zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie zur Benennung konkreter Handlungsfelder und Projekte. Der Text Aktionstage für Nachhaltigkeitwurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

 

2 Gedanken zu “Heute ist: Tag der Nachhaltigkeit

    • Hi liebe Katrin, eigentlich stimmt beides.
      Wasser muss „fließen“- das habe ich schon oft gehört, auch als ich vor vielen Jahren durch meine damalige Arbeit regelmäßig mit Mitarbeitern des Wasserwerkes zusammen arbeitete.
      Es ist wie so oft eine Frage der Achtsamkeit…
      Wenn du den Wasserhahn aufdrehst, fließt das Wasser ja. Es braucht doch aber (wie eben oft wegen Temperaturwunsch) nicht „einfach so“ ohne „Verwendung“ durch den Abfluss fließen… also halte/stelle ich etwas drunter und habe damit 1. das Fließen und 2. das Nutzen zusammengebracht…

      Habe auch eine sehr interessante Seite dazu eben entdeckt:
      http://www.bpb.de/apuz/188672/nachhaltige-wassernutzung?p=all :

      „Virtueller“ Wasserverbrauch
      4.000 Liter Wasser am Tag – so hoch ist der durchschnittliche „virtuelle“ Wasserverbrauch jedes Bundesbürgers. Als „virtuell“ gilt die Wassermenge, die für die Herstellung all der Güter erforderlich ist, die wir täglich konsumieren. Für die Erzeugung von einem Kilogramm Rindfleisch sind zum Beispiel mehr als 15.000 Liter Wasser nötig. Das umfasst das Wasser, das das Rind im Laufe seines Lebens säuft, das Wasser, das für die Herstellung des Futters erforderlich ist, und (ein kleinerer Posten) der Verbrauch des Schlachthofes. Ein Kilogramm Mais hat einen „Wasserfußabdruck“ von 900 Litern, eine Tasse Kaffee von 140 Litern, eine Jeans von 11.000 Litern und ein Auto von 400.000 Litern.[3]

      Der virtuelle Wasserbedarf ist mittlerweile für viele Produkte berechnet worden, wobei bei der Bewertung eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen ist. Es spielt zum Beispiel eine Rolle, ob der Tee in einer sehr regenreichen Region wie Assam am Fuß des Himalajas oder in Ländern mit Wasserstress angebaut wird. Auch kommt es darauf an, ob das Wasser nach dem Gebrauch stark verschmutzt in die Natur zurückgegeben wird, wie etwa von vielen indischen Färbereien, oder aber kaum Schadstoffe enthält wie beim Bioreisanbau. Dennoch ist es möglich, beim eigenen Konsum zu bedenken, wie viel virtuelles Wasser wir nutzen. Martin Geiger, Wasserexperte der Naturschutzorganisation WWF, betont: „Wie viel virtuelles Wasser in einem Produkt steckt, sieht man diesem natürlich nicht auf den ersten Blick an. Als Faustregel kann aber gelten: regional und saisonal einkaufen, nur in Maßen Fleisch konsumieren. Allein dadurch lässt sich schon einiges an virtuellem Wasser einsparen.“[4]

      Ganz liebe Grüße von mir an dich

      Liken

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