Es war doch schon immer so… frohe Ostern

Religionsfreiheit hin, Meinungsfreiheit her –
Was bedeutet heute eigentlich die eigene, persönliche, individuelle Empfindsamkeit in dieser Welt?

Die Diskussionen um Religionsfreiheit(en), Islamismus, Judentum, Christentum und alles was es in dieser Welt an „menschlichem Glauben“ gibt – lassen mich immer eins vermissen:
die Empfindsamkeit mit dem, um was es in den ganzen Glauben eigentlich geht oder gehen sollte:

um das LEBEN.

Das Leben aller und allem. Aller Lebewesen und allem um uns herum.

Es ist im grundethischen egal, ob ein so genanntes „Nutztier (😤 😢 )  per Stromstoß, mit Kugel oder Pfeil, per Kehlschnitt oder durch einen Messerstich getötet wird.
Es ist und bleibt eine Tötung durch den Menschen zum „dienlichen Zweck“.
Im Gesetz heißt das dann „mit vernünftigen Grund“. 😡

Was jedoch an jeder Tötung anders ist, ist dieser „Grund“ und das WARUM SO.
Jede Tötung bedeutet Schmerz.
Schmerz zufügen kann kein ethisches „Argument“  für das religiöse Töten –  „Leben nehmen“ sein.
Leben beinhaltet ethisch doch auch Leben erhalten und nicht „Leben nehmen“.
Denn das eigene Leben soll ja auch nicht „von anderen genommen werden“.

Somit ist es schlüssig, „was du nicht willst, das man dir tu´, das füg auch keinem andern LEBEWESEN zu“.
Ja, ich habe bewusst das eine Wort dazu geschrieben. Im überlieferten Spruch ist das Wort nämlich nicht drin.

Gehört aber mittlerweile dazu, wenn man(che) sich heutzutage tatsächlich als Mensch
„Über alles und jeden-Tier“ sehen und stellen
und sich ein leider großer, brutal mächtiger Anteil der Menschheit
über das weltliche Leben stellt.
Und im Sinne von
„es war doch schon immer so“ oder aufgrund
glaubenswichtigen Rituellen oder… oder… oder –
die Brutalität an Tieren verharmlost oder sich gar hämisch daran ergötzt.

Was im Koran geschrieben steht oder in der Tora oder im Buddhistischem Glauben oder bei den Hinduisten oder eben den Christentum und deren Bibel –
in allen religiösen Schriften aller weltlichen Glaubensrichtungen
wird dem Menschen etwas mitgeteilt, etwas vorgegeben, etwas vorgeschlagen, zu tun oder nicht zu tun.
Verliert damit der Gläubige automatisch jedwede Regung seiner Ethischen Gefühle?
Wird er damit automatisch entmündigt?
Wird er damit automatisch brutal und feige?
Wird er damit automatisch zum Mörder?

Was bin ich foh, dass es trotz all den Religionen und ihrer Macht mittlerweile immer mehr Menschen verschiedener Glauben gibt, die sich gegen diese miesen, herzlosen und grausigen Gewaltexzesse bei den Tötungen stellen.
Die sich dagegen wehren, all diese Grausamkeiten zu verharmlosen oder unter die Teppiche der Religionen zu schieben.
Die hintergragen, was das soll, warum das „heutzutage“ noch so ist, warum es überhaupt jemals so war.

Diese „es war doch schon immer so“ – „Argumente“ zählen heute nicht mehr.
Heute gibt es Alternativen, die durchaus zur Ernährung einen mehr als gesunden Beitrag leisten.
„Früher“ wurde der Sonntagsbraten zelebriert und war in der sonst eher kargen Ernährung DAS Besondere. Er wurde geschätzt und das Tier dafür auch.

Heute ist das Nahrungsangebot hierzulande und in den so genannten „Wirtschaftsländern“ so übersättigt, dass vergessen wird woher das Essen „kommt“ und wie es „produziert“ wird.

Wer jemals in einer Massen-Tier“haltung“ war und sich umgeschaut hat, sich Zeit genommen hat trotz aller Widerwärtigkeiten dort einige Minuten auszuharren und all das leidvolle Dasein wirklich mit seinem Herzen sah, hörte, roch und spürte – der sollte wissen das kein Tier dies „verdient“ hat.

Wer jemals im Schlachthaus war und all die Schreie, die panischen Tiermomente und die  abstruse Kaltherzigkeit der dort Tätigen erlebt hat,
der sollte wissen, das kein Tier die „Schlachtung“ verdient hat.

Wer jemals einen Funken Ethik und Empathie für mehr als sich selbst spürt(e), der sollte wissen, das kein Tier dieser Welt die Tötung „verdient“ hat.

Ich wünsche mir und euch allen zum Osterfest Frieden und ein friedliches Miteinander, ohne Leid und Frust, sondern mit Freude und Lust…

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