wenn Mut oftmals bestraft wird

Der junge Mann hat Mut. Sicher den oft genannten „Mut der Verzweiflung“.
Aber er kämpft, ums „einigermaßen selbstbestimmte Leben“ und auch ums Überleben.
In dieser Gesellschaft darf man nicht „krank“ sein, nicht „behindert“ oder „eingeschränkt“. Wenn man es doch ist, kommt oftmals neben dem „belächelt werden“ und „nicht ernst genommen werden“ noch die finanzielle Misere hinzu…

link zu zeit.de — raul krauthausen

Finanziell gehe es ihm viel besser als den meisten Menschen mit Behinderung, sagt Raul.
Fürs Alter zu sparen schafft er trotzdem nicht.

©Lena Mucha für ZEIT ONLINE

 

 

 

Er kann mit viel Unterstützung, die er notwendigerweise und sicher auch manchmal gern annimmt, einiges (er-)arbeiten und sich damit einen wahrscheinlich „ordentlichen“ Lebensstandard (er-)halten.

Doch wenn man sich, so wie ich das nahezu immer mache, auch mal die Kommentare anderer Leser in dem Beitrag zu Gemüte führt, erkennt man die „Wertigkeit“.
Und deren Unterschiede, wie sie nunmal Menschen leider im „Werten“ machen.

Warum wird ihm der Verdienst tatsächlich geneidet?
Derjenige hat doch sicher auch ein „Päckchen“ zu tragen, oder ein Paket?
Oder einen Container?
Genau das ist die Wertigkeit, die ich fürchterlich finde.

Muss „man“ denn immer alles und vor allem Empfindungen „aufwiegen“?
Kann „man“ nicht mal akzeptieren, dass es einem nun mal so ergeht und einem anderen anders? Und das trotzdem ohne Wenn und Aber als gegeben respektieren?

Ein Gedanke zu “wenn Mut oftmals bestraft wird

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