Heute ist… „Stell dich deinen Ängsten-Tag“ international… und…

Welthundetag!
und
Internationaler Tag der seelischen Gesundheit 2017!

Na, wenn das mal nichts ist!
Und die drei passen irgendwie auch mehr als gut zusammen!

Als kleines Kind graute es mir vor Spinnen. Die erste Neugier auf das Krabbeltier war eher „huch, was ist das Mami?“ und dann kam der „iiihhh nicht, das ist eine Spinne, geh weg davon…!“ Ruf.
Nunja, so richtig zum „Kuscheln“ sah sie nicht aus und ich war eher aufs Plüschig-weiche aus.
Später dann, ich mochte sie nicht, eine war wirklich mal ganz „plötzlich“ in der Nacht auf meinem Gesicht und dieses unwohlig-gruslige Gefühl des Kribbelns und der … Angst (?) war definitiv da.

Doch als ich etwa 27, 28 Jahre jung war, bekam ich bei einem Besuch bei Freunden die Gelegenheit, mich dieser „Angst“ zu stellen. Wir waren davor noch nie in DEM Raum gewesen 😉
Dieser hatte große, raumhohe, wunderschön bepflanzte Terrarien und darin unter anderem ein Chamäleon und einen Leguan. Wir bestaunten das alles und so kam das Thema auf seine Spinnen. Da meine behutsame Neugier auf Tiere aller Art nie „weg“ war… nahm ich sein Angebot an, dass er mir eine mal zeige und wenn ich wolle…

eine Vogelspinne auf einer Handfläche
(Beispielbild)

Es war eine handflächengroße ausgewachsene Vogelspinne. Schwarzer Körper, dunkelrot behaarte Beine. Sehr plüschig. Das … komische … Kribbeln wanderte bei ihrem Anblick erstmal sehr langsam meinen Nacken und dann den Rücken herunter.

Er setzte sie mir mit einem fragenden Blick und nach meinem leichten „Ja-“ Nicken äußerst behutsam auf meinen ausgestreckten Unterarm.
Das Gefühl dieses Tier so nah und so weich zu sehen, wie es sanft und langsam an meinem Arm hochkrabbelte… war purer Wahnsinn, null Ekel, null IHHH, null Zittern.
Nur Staunen und Bewundern.
Als sie kurz vor meiner Schulter war, nahm er sie mir dann wieder ab und setzte sie auf den Tisch. Diese Tiere sind sehr verwundbar.

Ich empfinde seitdem ebensolche Ehrfurcht vor diesen Tieren wie vor allen Lebewesen, die eben auch nicht dem „Schönheits-Ideal“ jedermanns entsprechen.
Auch wenn ich Spinnen für mich nicht als „Haustiere“ in Betracht ziehe, achte ich sie.
Sie hat es sich genauso wenig „ausgesucht“ als eine Spinne auf die Welt gekommen zu sein
wie jeder von uns Menschen (k)einen eigenen „Anteil“ daran hat, als Mensch geboren worden zu sein.

 

Am 10. Oktober 2017 ist der Tag, an dem man sich ganz bewusst seinen Ängsten stellen soll: der Face Your Fears, oder auf Deutsch auch „Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag“. Dieser Aktionstag wurde 1999 durch den Life-Coach Steve Hughes eingeführt. Mit dem Tag sollen insbesondere auch diejenigen gefeiert werden, die sich bereits ihren Ängsten gestellt und überwunden haben – und beispielsweise trotz Flugangst in mit dem Flugzeug geflogen sind.

Angst ist ein Gefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Eine Angststörung bezeichnet weiterhin eine psychische Störung, bei der eine unspezifische Angst oder die konkrete Furcht vor einem Objekt oder einer Situation im Vordergrund steht. Im letzteren Fall spricht man auch von einer Phobie. Auch die Panikstörung, bei der Ängste zu Panikattacken führen, zählt zur Angststörung. Allen Angststörungen ist gemeinsam, dass die Betroffenen übermäßig starke Ängste haben vor Dingen, vor denen Menschen ohne Angststörung keine oder in weit geringerem Maß Angst oder Furcht empfinden können. Dabei erkennen die betroffenen Personen eventuell zeitweise, dass ihre Angst übermäßig oder unbegründet ist.

Angsterkrankungen sind in der Praxis häufig anzutreffen. Nach einer Studie der WHO leiden etwa 8,5 % der Patienten in deutschen Allgemeinarztpraxen an einer generalisierten Angststörung und 2,5 % an einer Panikstörung. Frauen erkranken circa zweimal häufiger als Männer. Menschen mit Panikstörungen leiden in der Hälfte der Fälle zusätzlich an einer Agoraphobie. Fast 20 % der Patienten, die sich in den USA in einem allgemeinmedizinischen Krankenhaus vorstellten, litten an einer Angsterkrankung.

Zur Therapie von Angststörungen und Phobien kommen in der Medizin verschiedene Behandlungsverfahren zum Einsatz, wie beispielsweise Entspannungsverfahren. Bei den Entspannungsverfahren betrachtet man Ängste vor dem Umstand, dass diese in aller Regel von körperlichen Symptomen, v.a. auch von Verspannungen begleitet sind. Diese wirken sich wiederum negativ auf die Angstsymptomatik und die körperlichen Symptome aus und können diese verstärken oder aufrechterhalten. Deshalb ist ein wichtiger Ansatz bei der Angsttherapie die Beseitigung von Spannungen durch Entspannungsverfahren, z.B. über autogenes Training. Weiterhin können zur Therapie von Ängsten auch psychoanalytische und tiefenpsychologische Behandlungsmethoden genutzt werden. Zur Behandlung von Angstsymptomen werden auch Medikamente genutzt.
(Mit Material von: Wikipedia)
Der Text
Stell-dich-deinen-Ängsten-Tagwurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.
link zu: kleiner-kalender.de – stell-dich-deinen-aengsten-tag

3 Gedanken zu “Heute ist… „Stell dich deinen Ängsten-Tag“ international… und…

  1. Guten Morgen Anna_lena,
    die 3 passen wirklich gut zusammen. Wie gut ein Hund, ein treuer und wahrer Freund einem gut tun kann, weiss ich aus eigener Erfahrung. Leider ist das derzeit nicht möglich, dass ich einen habe.
    Das mit den Spinnen, hmm… diese Angst hatte ich nie. Wenn ich hier eine in meiner Wohnung habe, nehme ich sie auf in die Hand und begleite sie nach draußen…
    Grundsätzlich ist es gut, sich seinen Ängsten zu stellen. Dieser Glücksmoment, es getan zu haben… wunderbar. Desensibilisierung und Konfrontation…
    Hab einen schönen Tag
    Liebe Grüsse
    Thomas

    Liken

    • Danke Thomas, ja so sehe ich das auch. Die drei „Themen“ sind wahrlich miteinander irgendwie verknüpft.
      Hunde – als treue Freunde und Gefährten… die auch für manche als Bedrohung und Angstauslöser angesehen werden und gleichzeitig – wie bei dir und mir offensichtlich – eben fast wie eine Art „Therapie“ wohltuend für die seelische Gesundheit sein können…
      WENN hier mal eine Spinne in unserer Wohnung ist, müssen wir auf unseren Herrn Kater achten, der sieht das als „Spielzeug“ an wie alles was sich „bewegt“. Ansonsten versuche ich auch, sie lebend raus zu bringen 😉
      Liebe Grüße zurück
      Thomas

      Gefällt 1 Person

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