Was ist „ökologisch-sozial“?

Heute ist: Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft 2017

 

 

 

Der folgende Text macht mich sehr nachdenklich, irgendwie passt für mich „ökologisch“ und „qantitativ“ mit marktwirtschaftlichem Bestreben nicht zusammen…

Der Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft wird gefeiert am 12. September 2017.
Die ökologisch-soziale Marktwirtschaft oder ökologische Marktwirtschaft,
ist eine wirtschafts-, umwelt- und gesellschaftspolitische Zielvorstellung,
die ein nachhaltiges Wirtschaften und den Umweltschutz als politische Kategorien in die Soziale Marktwirtschaft mit einbezieht.
Sie sieht sich als eine Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft und soll einen Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Zielsetzungen bringen,
indem sie Umweltschutz mit marktwirtschaftlichen Mitteln durchzusetzen versucht,
statt ausschließlich mit Verboten und Geboten.

Um vorhandene Ressourcen ideal einzusetzen, sollen die Marktkräfte genutzt werden,
die für den effektivsten Einsatz sorgen.
Voraussetzung dafür ist, dass das Gut Umwelt einen Preis hat.
Dadurch werden Produktionsmethoden, die die Umwelt stärker belasten, weniger rentabel. Die Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, für die sich insbesondere die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. einsetzt, bedeutet, dass mit der „Dynamik des Marktes gemäß dem Verursacherprinzip ökologischere Weichenstellungen getroffen werden“.

Zentrale Ideen sind dabei, die Nutzung des Faktors Umwelt zu quantifizieren und als handelbares „Produkt“ in einen Markt zu überführen.
Die Umwelt soll der produzierenden Industrie nicht mehr kostenlos als freies Gut zur Verfügung stehen, sondern durch staatliche Gesamtmengenbeschränkung zu einem knappen Gut werden.
Der Faktor Umwelt erhält so das, was alle knappen Güter auszeichnet: einen Preis.
Sowie die Besteuerung des Energie- und Energieträgerverbrauchs. Diese, insbesondere für die Erfassung des privaten Bereichs wichtige Steuer, verteuert den Verbrauch von Sekundärenergieträgern.

Soziale Marktwirtschaft ist ein gesellschafts- und wirtschaftspolitisches Leitbild mit dem Ziel, „auf der Basis der Wettbewerbswirtschaft die freie Initiative mit einem gerade durch die wirtschaftliche Leistung gesicherten sozialen Fortschritt zu verbinden“.
Die Soziale Marktwirtschaft versucht die Vorteile einer freien Marktwirtschaft,
insbesondere eine hohe Leistungsfähigkeit und Güterversorgung, mit dem Sozialstaat als Korrektiv zu verbinden, der mögliche negative Auswirkungen von Marktprozessen verhindern soll.
(Mit Material von: Wikipedia)
Der Text
Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaftwurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

Soso, also die „Umwelt“ soll einen „Preis“ kriegen, damit sie nicht mehr „kostenlos“ zur Verfügung steht?

eigenes „by hoschkat“ Beispiel-Bild

Aufwachen, bitte!
Nichts ist „kostenlos“!
Die Umwelt hat bereits ihren „Preis“, den wir alle mit zahlen.
Die Umwelt ist alles was uns umgibt, alles was atmet, lebt, da ist,
als knorriger alter Ast oder als Betonpfahl,
als Maschine oder als Pflanze…
und natürlich alle Lebewesen mit Herz, Nervenbahnen, Gefühlen und … Verstand.
Alle Tiere und Menschen eben.

Nichts davon ist „kostenlos“.
All diese „Ressourcen“ regenerieren sich nicht „kostenlos“.
Sie gehen stetig zur Neige.
Sie brauchen PFLEGE statt Ausbeutung.
Sie müssen beobachtet und betreut werden.
Wer der Umwelt nur wegnimmt, sie aber kaum oder nicht im richtigen Verhältnis pflegt und nährt, wird nichts mehr „ernten“.

Die Weltbevölkerung (Menschen!) wächst ständig und unaufhaltsam.
Aber die Erdkugel ist nicht dehnbar!
Dafür, dass die Menschen immer mehr Platz für sich und ihre „Bedürfnisse“ beanspruchen, sich mit nichts „zufriedengeben“ und nicht mehr zurückrudern (können), leiden alle anderen ! Lebewesen.

Tiere und Pflanzen werden immer mehr eingeschränkt, ihres natürlichen Lebensraums beraubt, sie werden rücksichtslos eingesperrt und „gezüchtet“.

Wenn Mensch sind endlich umsichtig besinnen würde, WEM er all sein Dasein verdankt, sich rücksichtsvoll gegen ALLES in seiner Umwelt zeigen würde, sich wieder der Natur ZUWENDEN würde statt sie auszubeuten…
dann hätte die Umwelt eventuell noch eine Chance.

Und DAS wäre für mich eine ökologisch-soziale „Wirtschaft“…

 

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