Die Kunst des Abschaltens

…beherrsche ich, so wie viele andere sicher auch, nicht wirklich…“gut“.
Doch ist der Weg vom „Ich will jetzt nicht (mehr)… “ zum „ich brauche auch nicht (mehr)…“ gar nicht so weit.

Zweimaliges Burnout und zweimaliges Mobbing-KO reichen tatsächlich für ein Leben aus. Somit spreche (bzw. schreibe 😉 ) ich aus eigener Erfahrung, wenn ich darüber „sinniere“.

Was ist toll daran, an Arbeit und Stress „kaputt zu gehen“? Nichts. Denn kaputt ist … eben kaputt. Manches lässt sich „reparieren“.
So wie die Mikrowelle neulich, die irgendwie keine „Lust“ mehr hatte und mich sehr geschockt hat, als sie plötzlich trotz „mikrowellen-geeignet“em Geschirr Funken schlug. Mein lieber Männe schaute dann später nach (ich hatte keine Lust mehr auf Essen) und meinte, es wäre da so ein… ach egal. Sie funktioniert wieder. Das mit dem Einfrieren und „mikrowellenerwärmen“ überlege ich mir nun öfter.

Tja, die Mikrowelle ist aber nix mit „Seele“ und „Gefühlen“ und „lebendigen Nerven“ und so.
Mensch ist keine Maschine.
Tier ist auch keine Maschine.

Wir Lebewesen haben nur ein begrenztres „Level“ und jeder Mensc/jedes Tier ist ein eigenständiges Individuum, mit eigener Seele, eigenem Charakter, eigenen Gefühlen.
Dies wenigstens ansatzweise zu akzeptieren, zu achten und darauf … Rücksicht zu nehmen, gehört auch mit zur Gesellschaft und zum Alltag.

Wenn also „jemand“ NEIN sagt und damit seinen „Ausschalt-/Abschalt-Punkt“ erreicht hat, sollte man das einfach mal gut sein lassen.
Zuhören und eventuelle Hilfe signalisieren und denjenigen/diejenige nicht noch weiter stressen.

Können aber manche nicht. Also Rücksicht nehmen, meine ich. Die erwartten, das man sich und sein Leben nach ihren und ihren gerade eingefallenen Ideen richtet.

Ich konnte gestern abend erst sehr spät abschalten. Gegen Ein Uhr dreißig etwa…

Ganz spontan wurde nämlich gestern – mal wieder – von einer Hausmitbewohnerin eine „kleine Feuerschalen-Party“ gemacht. Und noch ein paar andere dazu… jupps und die Feuerschale steht … wo auch sonst, der Hof ist ja sooooo klein… fast direkt unter unserem Schlafzimmerfenster.
Die Bitte, die ich äußerte, als es gegen 21. Uhr *grrrr* losging, ob sie die Feuerschale woanders hinstellen könnten, wurde mnit bösen Blicken bedacht und dann ignoriert.
Ich könnte ja unser Schlafzimmerfenster zumachen, wenn mich der Qualm stört.

Toll.  Aber heute nicht mehr änderbar. Ist ja auch nicht das erste Mal.
Die Feuerschale steht ja schließlich IMMER da.
Das Thema Wohnungssuche werde ich nun doch wieder aufmerksamer bedenken.
Erst recht, weil ich ab nächste Woche öfter um spätestens drei Uhr früh aufstehen muss… udn somit gegen 21 Uhr schlafen gehen müsste… um wenigstens auf sechs bis sieben Schlafstunden zu kommen.

Abschalten ist eben eine Kunst.
Ich werde sie besser (er-)lernen (müssen).
Zumindest im heimischen Bereich.

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