SCHWER! Wie lange noch? und dann klingelte es.

Wer noch nie selbst länger arbeitssuchend war, kann auch nicht wirklich nachvollziehen, wie sehr eine/n Arbeitsuchende/n dieses ganze Jobcenter-Berechnungs-Erniedrigungs-Chaos belastet.
Doch nun – ein Licht am Ende des „Tunnels“…

„… mal schauen, ob Ihnen die Kasse Angst macht…“

Nö, Angst hat mir die Kasse überhaupt nicht gemacht, meinen angeborenen Respekt vor Technik und Finanzen jedoch achte ich sehr.
Daher war ich eher gespannt auf die paar Stunden „Probe-Arbeiten“, die ich nach einem äußerst freundlichen Vorstellungsgespräch mit der Filial-Leiterin absolvieren durfte.

Nun muss ich dazu sagen, dass ich einerseits ein wenig schüchtern (JAAA Doch!!!) bin, aber nicht unbedingt wenig Selbstvertrauen habe. Es ist eher so das „Ding“ – ich habe eine gute Portion Selbstvertrauen und Selbsterhaltungstrieb, jedoch bekomme ich bei manchen Menschen, die mir „gefährlich“ vorkommen, ein wenig innerlichen Schüttelfrost.
Das wird sicher mit einigen „Vorkommnissen“ meiner Kindheit/Anfangsjugendzeit zusammenhängen…
Doch war ich bei meinen bisherigen Tätigkeiten zu 90 Prozent in persönlichem wie auch medialem „Kundenkontakt“ GUT. Und als Betreuungskraft habe ich sozusagen die „Schule fürs Leben“ gehabt – das meine ich sehr positiv.

Und somit – egal wer da „erstmal“ vor mir beziehungsweise vor dem „Tresen“ steht – es ist ein/e Kunde/In  und er/sie möchte etwas erwerben. Da ich mich als die „hinter dem Tresen stehende“ natürlich darauf und darüber freue, bin ich freundlich. Und nicht nur deshalb, sondern weil ich grundsätzlich immer freundlich bin 😉
Denn auch ich war und bin Kundin… das vergessen manche „Seiten“ hin und wieder mal.
Einfach mal vorstellen, wie es auf der „anderen Seite“ des Tresens ist… dann klappt das auch 😉

Letztendlich habe ich mir ganz viel aufgeschrieben, wann ich was an der Kasse „drücken“ muss und wann da was passiert… wenn ich die gewünschte Ware einscanne…
und was eben am ersten Tag an nur EINER Kasse so alles in ein paar Stunden so…“passieren“ kann.
Und ich hab auch mal gescherzt, gelacht wenn einer/eine ein Späßchen gemacht hat oder wenn eine Frage gestellt wurde, die ich (ja noch) nicht beantworten konnte, freundlich an die (mich unauffällig beaufsichtigende/unterstützende) Kollegin weiter gebeten…
Die paar Stunden jedenfalls gingen schnell um und ich war offensichtlich … gut.
Im Danach-Gespräch mit der Filialleiterin des Geschäftes meinte sie unter anderem fröhlich, dass sie es bei „Neuen“ bisher kaum erlebt hätte, das eine/r während der „Probestunden“ an der Kasse so gescherzt oder gelächelt oder sogar gelacht hätte. Sie war darüber offensichtlich ganz optimistisch und guter Dinge… und ich erstaunt.

Wenn in den nächsten Tagen nicht noch was „Schlimmes“ passiert, habe ich also ab Anfang Juli einen Vollzeit-Job und ich freue mich SOOOOO darauf, endlich aus diesem Hartz4-Sorgen-Strudel nach und nach rauszukommen.

Heute vormittag war ich dafür in der Stadt, habe mir weiche Einlegesohlen 😉 fürs demnächst lange Stehen/Laufen gekauft und diverse amtliche notwendige Wege belaufen.
Zur Fast-Mitte des Jahres gibt es in ALLEN hiesigen Büro-Schulbedarfs-Papierläden KEINE einfachen Kalender mehr, nur sehr teure Schülerkalender mit Hausaufgaben- Stundenplan-Lehrerleisten usw.  .
Ich aber brauche einen, in den ich meine Schichten reinschreiben und meines Männes Arbeitszeiten und den ich in einem A5-Ordner (den hab ich im dritten Laden gefunden!) mitnehmen kann um demnächst meine Termine (zum Beispiel das monatliche Blutabnehmen…) mit den Schichtzeiten abstimmen zu können…

Im internet gibts ja fast alles 😉
Eben habe ich mir daher Kalenderblätter zum „Einheften“ aus dem www gezogen und zusammengestellt. Mit ein bisschen Bildbearbeitung und Officekenntnissen (grins) sehen die Dingers sogar gut aus.

Was nun … heute … SCHWER dabei war?

Der Kater. Der hat „seine Schmuse-Einheiten“ eingefordert. Sich mal wieder seeehr gedehnt und lang auf meine Unterarme gelegt und seinen hübschen Kopf auf meiner (rechten) Maushand plaziert.
Das Klicken und Bewegen der Maushand an sich ist mit einem Katerkopf durchaus möglich. außerdem ist DAS ja nix Neues für mich.
Das er sich nun aber auch vom Bewegen meiner Hände und Unterarme während des Schreibens und der Tastaturenkombis in KEINSTER Weise gestört fühlte, sondern besonders bei Enter und Groß-Kleinschreibung anfing zu schnurren… wurde mir nach einigen Minuten SCHWER.
Er ist schwer. Und er macht sich schwer. Er genießt dieses Schwer sein. Der ist nicht fett oder so. Nur eben „schwer“. Besonders beim Tippen.

Es war heute das erste Mal seit langem dass ich mich über das Klingeln an der Haustür gefreut habe. Denn somit war ich den Kater los. Der sprang auf und flitzte hopsend zur Wohnungstür… Der Postbote kennt uns schon…

5 Gedanken zu “SCHWER! Wie lange noch? und dann klingelte es.

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