Stell dir vor

Stell dir vor, du wärst nicht als Mensch auf diese Welt gekommen –
was ist „Mensch“ eigentlich, was macht ihn aus, ist alles ihm willkommen?
Die Zelle, aus der Leben sich entwickelt, ist Zufall oder Glück,
auf dieser Welt ein Mensch zu sein, wirft viele Fragen zurück.

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Bildquelle:
https://blog.wwf.de/kerstin-langenberger-interview/

Wärest du eine Fliege geworden, wärst du nur ein Plagegeist.
Wärst du ein Eisbär hoch im Norden, wäre deine Welt kaum noch vereist.
Wärst du ein Schwein, verbringst du eng engesperrt deine traumatischen Stunden,
du und deine Kinder würdet gequält, würdet leiden an schmerzvollen Wunden.

 

 

Wärst du ein Pferd, hättest du Glück – auf der Weide zu sein, vielleicht sogar mit Freunden,
hättest du Pech – an der Kutsche, angetrieben ständig für anderer seltsamen Freuden.
Als Bär wärest du mancherorts ein „Problem“, nur weil du suchst zum ÜBERLEBEN was zu fressen
oder dir würde bei lebendigem Leib Gallensaft „abgezapft“ – weil einige grausame Menschen davon besessen.

Als Katze hättest du kaum eine Wahl –
als Streuner zu überleben, bedeutet meist Schmerz und Qual.
Falls du nette Menschen findest, die dir geben Wärme und Geborgenheit
hättest du das Glück einer liebevollen, gesicherten Lebenszeit.

So viele Wesen auf diesem einen, seltenen, einzigartigen Planeten,
wovon eine Spezies meint, sie würde alle anderen „vertreten“.
Doch wurde Wohlstand und Armuit geschaffen, nicht durch den Menschen allein,
für ihn zählen nur Güter und Gelder, nicht das Herz und die Seele, sondern nur der Schein.

Der Mensch – selbst ernannte Hochintelligenz, bedient sich der Tiere ungeniert,
tötet, schneidet auf, sammelt Zellen, verschwendet Nahrung und phantasiert.
Er lächelt, während Tiere vor ihm schreien und furchtbar leiden,
es macht manchen Menschen nichts aus, Tieren bei vollem Bewusstsein Körperteile abzuschneiden.

Wer bestimmt, was „Nutztiere“ sind und was nicht?
Wieso steht das Wesen Mensch ganz oben im weltlichen Gericht?
Warum wird GEGEN Leid und Elend nicht SOFORT alles getan,
Stell dir vor, DU wärst das Tier, dem Mensch all das antut, wärst du gern sein Untertan?

Wärst du still und geduldig beim Aufbohren deines Kopfes für Forschung und Gewinn?
Wärst du still und geduldig, wenn du getreten und geschlagen, für des Menschen „Geschmacks-Sinn“?
Wärst du Tier, würdest du fühlen und innerlich weinen.
Stell es dir einfach vor: kannst du all deine Gefühle verneinen?

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