Fachkräfte“mangel“?! Niemand kann alles können

Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will,
muss man sie gut bezahlen.
sagte schon Johann Wolfgang von Goethe einstmals…

Wie so oft bringen mich neue „Schlagzeilen“ wieder dazu, mich „aufzuregen“.
link zu volksstimme.de … Personalnotstand in der Ameosklinik Halberstadt

Fachkräftemangel entsteht aus vielen Situationen.

Die einst gut und umfassend ausgebildeten Facharbeiter erfreuen sich am (nahenden) Rentenalter und Renteneintritt.

Die mittlerweile „mittelalten“ auch gut ausgebildeten Facharbeiter rücken nach, haben versucht, von den „alten Erfahreneren“ noch einiges an Wissen und Können anzunehmen. Sie können aber AUCH nicht alles KÖNNEN.

Die Jugend muss ran. Die Jugend sagt „Hä? Wie, was Schraubenschlüssel? Wozu? Macht doch ne Maschine!“ Um diese aber zu erdenken, erbauen und bedienen zu können, ist ein Studium vonnöten. Und „man“ macht sich ja selbst nicht (mehr gerne) die Hände schmutzig.

Roboter in der Pflege?
Juhuu… genau die werden all das „schmutzige“ machen! Erfindet schnellstmöglich mithilfe eines Technik-Ingenieurstudiums einen sensiblen Roboter, der erkennt wenn es der Demenzkranken Person gerade schlecht geht…

bildquelle:
wewewe punkt toonpool punkt com / toonagent / showimage

Wenn nix gefördert wird, kann auch nix gefordert werden.
Wenn ich keine Ausbildung bekomme, um GENAU DIESE Anforderungen der Stellenanzeigen erfüllen zu können, wenn ich keine Auffrischung für GENAU DIESE Software machen kann… dann bin ich keine Fachkraft.
Eigene Bemühungen sind Ehrensache, solange ich sie mir finanziell irgendwie „leisten“ kann. Online-Kurse sind mittlerweile auch nicht mehr immer umsonst, denn auch diese Dozenten/Ersteller der Kurse wollen ja davon leben können und müssen zum Teil wieder horrende Gebühren blechen…

Vor allem bei der Ausbildung und der Qualifizierung von Arbeitslosen sei noch Luft nach oben, sagte Amsinck.“…  in der morgenpost

Na, wunderbar! Genau das ist es.
Investiert endlich in die Menschen, die ernsthaft und intenstiv nach einer Stelle suchen.
Wenn die (noch) kein „Typo3“ oder „Python“ oder „Racket“ oder „Mixal“ oder wie zum Beispiel all diese „Sprachen“ heißen…
kennen oder KÖNNEN, dafür aber schnell und gut lernen was sie anhand ihres Lebenslaufes ja dann beweisen…
dann gebt ihnen die Chance, nutzt die Einarbeitung und Probezeit, fördert ihre Bereitschaft zum Weiterlernen und gebt ihnen die Möglichkeit, sich das, was eben noch an Wissen „fehlt“ , anzueignen.

Dann habt ihr genau DIE Fachkraft,
die anhand der Stellenausschreibung gesucht wird!

Und braucht eure anderen Mitarbeiter
nicht weiter gnadenlos ausquetschen…

 

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