was übrig bleibt, macht krank

Wenn der Fisch im Wasser … so vor sich her… gar munter schwimmt,
hat er keine Ahnung – ganz bestimmt –
was da noch alles mit ihm im Wasser sich wiegt,
oder dort still und halb vergraben liegt.
Im Meer sind die Reste der schlimmen Kriege immer noch zu sehen
sie verrotten ja kaum, sie bleiben nicht unbedingt „stehen“.
Das Kriegsgut hat oft Gift in sich, so manche Gase treten aus
und machen nicht nur den Meerestieren nach und nach den Garaus.

© by annalenaKat

link zu suedeutsche.de – 15.5.2017:
Kampfmittel auf Meeresboden: Viele Fische mit Tumoren

Schlimm genug, dass sich Menschen seit Gedenken bekriegen, ermorden, erschießen, mit Gift oder Waffen oder ihrer ureigenen Körperkraft umbringen….
Schlimm genug jedes Waffen-Messer, jedes Gewehr, jede Ohrfeige, jeder Kinnhaken…
jede Bombe.

bildquelle:
typisch-nordsee.de/kampfmittel-der-nordsee/

Doch unzählige Kampfmittel trafen… nicht Menschen.
Sie treffen … immer noch… mit ihrem großteils giftigem Inhalt.
All die Wesen, die dort leben und nur dort leben können.

Sie können nicht weg. Nicht raus aus DEM Wasser.
Sie können nur wegschwimmen, woandershin schwimmen. Doch überall liegen sie. Diese „Reste“.

Gefährlich, im wahrsten Sinne des Wortes bombengefährlich.

Nicht nur die Fische sidn betroffen, auch andere Tiere. Verletzungsgefahren, Vergiftungsgefahren.
Die Mensch, der doch Fisch zum gesunden Leben in seiner Nahrung „braucht“, möglicherweise auch aufnimmt.
Womit wir wieder bei der … Forschung sind…

 

Sprengstoffe werden im Meer freigesetzt

Munitionsstück im Watt

bildquelle: http://www.daserste.de … information …wissen-kultur……tickende-zeit-bomben-unter-wasser-100.html

„Munitionsstück im Watt

Aber nicht nur die Explosionsgefahr bereitet Forschern Sorgen.
Nach 60 Jahren im salzigen Wasser sind viele der Metallhüllen durchgegammelt.

Wie freigesetzte Sprengstoffe sich auf die Ökosysteme unter Wasser auswirken, erforschen die Wissenschaftler der Toxikologie der Universität Kiel mit einem Muschelmonitoring:
Sie untersuchen die Schalentiere, die Giftstoffe aus dem Wasser filtern und anreichern – neben TNT auch andere chemische Schwergewichte, denn auf dem Meeresboden liegen nicht nur herkömmliche Sprengstoffe sondern auch hochtoxische Nervengifte: Tabun, Phosgen, Senfgas – das giftigste, was Erster und Zweiter Weltkrieg zu bieten hatten.
Viel Arbeit für die Kampfmittelräumer nicht nur im Sahlenburger Watt.“
Auszug aus: link zu das erste.de … tickende zeitbomben

 

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