Naturschutzbund – Tag des Wolfes

Jedes Jahr am 30. April ruft der NABU den „Tag des Wolfes“ aus.
In diesem Jahr stehen ganz besondere Tiere im Mittelpunkt: die Herdenschutzhunde. Offiziell als „Hirtenhund im Herdenschutzeinsatz“ bezeichnet, werden sie weltweit seit Jahrtausenden erfolgreich eingesetzt – nicht nur zum Schutz von Schafen, sondern auch bei Rindern, Pferden oder Gatterwild. Die Methode ist uralt und hat sich rund um den Globus bewährt: Über 50 verschiedene Rassen existieren. Einige davon schützen auch in Deutschland die ihnen anvertraute Herde gegen Übergriffe.“ 
Textauszug von nabu.de

Ein interessantes kleines „Quiz“ zum Thema „Herdenschutzhunde“ findest du hier:
NABU-Quiz Herdenschutzhunde

Mensch breitet sich aufgrund seiner unethischen Dominanz immer mehr aus, beansprucht immer mehr Platz für sich auf dieser begrenzten Erdkugel…
und nennt andere Wesen „auffällig“???

 

TerraX-Dokumentation: Die Odyssee der einsamen Wölfe
Teil eins:

Teil zwei:

Es ist für „Nutztier“halter (furchtbar, dieses Wort), die ihre „Nutztiere“ in Herden draußen halten, wichtig diese „ihre“ Tiere zu schützen. Sie gewähren „ihren“ Tieren wenigstens Natur, Licht, Sonne, Luft und natürlichen Platz. Das ist schon gut… jedoch fürchten sie eben daher auch die „natürliche Auslese“ durch … so genannte „Raubtiere“.

Schafe und andere Weidetiere werden größtenteils auf mit (Elektro-) Zäunen eingefassten Flächen geweidet. In den vergangenen Monaten zeigte sich allerdings, das Zäune den Schafen und anderen Weidetieren keinen wirklichen SCHUTZ bieten.

Denn ein hungriger Wolf oder ein hungriges Rudel lässt sich nicht wirklich von Zäunen abhalten. Zweitens können eingezäunte Tiere > eingesperrte Tiere > bei Gefahr eben NICHT frei flüchten. Der Wolf/die Wölfe machen ja zum Beispiel nicht alle Zaunfelder nieder, sondern nur eins oder zwei… vielleicht insgesamt einige Zehn… Meter.
Daher ist eine echte Flucht vor dem angreifenden Tier kaum möglich.
Die Panik ist vorprogrammiert.

Herdenschutzhunde wiederum verteidigen „ihre“ Herde weil sie im „Normalfall“ in diesen Herden aufwachsen. Sie spüren während ihrer Aufwachsphase immer mehr, dass sie die Stärkeren in ihrer Herde sind.
Von Natur aus werden sie ihre Herde daher und aufgrund ihrer Stärke immer gegen Angreifer verteidigen.
Für mich die derzeit beste Alternative, wenn  „Nutztiere“ eingeweidet / eingezäunt werden. Sie können in ihrer fast natürlichen Umgebung aufwachsen, in ihren Familien leben… und werden von einem „ähnlichen“ Tier gegen (potentielle) Angreifer verteidigt.

Also ist DAS die Zukunft, um sarkastischerweise so genannte „auffällige“ Wölfe und andere „Raub“tiere eben nicht „abschießen“ zu „müssen“.

Mensch breitet sich aufgrund seiner unethischen Dominanz immer mehr aus, beansprucht immer mehr Platz für sich auf dieser begrenzten Erdkugel…
und nennt andere Wesen „auffällig“???
Dieser Zynismus ist Mensch-typisch, nur Mensch erlaubt sich selbst, was er anderen Wesen verwehrt und missgönnt.

Wölfe scheuen Stress, sie scheuen naturgemäß den Kampf gegen „Stärkere“, solange sie nicht ihr Rudel verteidigen müssen.
Sie suchen nur Nahrung.
Deshalb sind sie von Natur aus  auch keine Gefahr für Mensch und Kind.
Kinder sollten den besonnenen und achtsamen Umgang mit allen Wesen von kleinauf vermittelt bekommen. DAS ist die allerbeste „Methode“:
Tiere sind keine „Spielzeuge“! Sie sind fühlende, ängstliche Lebewesen, ähnlich wie Geschwister.

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