Danke

Es ist Zeit, mal wieder aus ganzem Herzen Danke zu sagen.
Danke, für das Dasein, an guten und an schlechten Tagen.
Das füreinander Dasein, einfach so, ohne Wertigkeit,
für alles Dasein, in dieser, für mich gerade heftigen Zeit.
Euch, die oft und gern hier mitlesen, mir hin und wieder Anregungen und Kommentare hinterlassen, mich damit anregen, ich selbst zu bleiben.
Und für die Anteilnahme.

Gestern habe ich die Danksagung für die baldige Beisetzung fertiggestellt, ein kleiner Beitrag von mir beziehungsweise meinem lieben Männe und mir.
Sie wirkte gefasst, aber es ist noch immer alles so unwahr. Das gemeinsame Weinen hilft ein ganz kleines Bisschen.

Besonders jetzt wieder wird mir bewusst, wie schnell die eigene Zeit vorbei sein kann.
Wie kostbar jeder Moment ist. Wie wenig man sich oft an Zeit und Behutsamkeit mit sich selbst gönnt. Wie sehr man mit all dem ganzen Chaos ringsherum beschäftigt ist, was man doch eigentlich nicht, oder nur minimal beeinflussen oder bewältigen kann.

Was habe ich für ein Glück, ganz liebe Menschen um mich herum zu haben.

Frische Luft und alles beschnuppern bild by hoschkat

Frische Luft und alles beschnuppern
bild by hoschkat

Und Tiere.
Mehrmals wöchentlich habe ich seit einiger Zeit die Möglichkeit, mit zwei wunderschönen, temperamentvollen, lieben Nachbarshunden und ihrem Frauchen eine „Hunderunde“ zu machen.
Es ergab sich durch einige Gegebenheiten, unter anderem die zwei Lebensmittelunverträglichkeiten meines Männes, dass wir mit dieser jungen Frau „mehr zu tun bekamen“.

Hunderunde01

kurze Verschnaufpause bei der Gassi-Hunderunde bild by hoschkat

Wir kannten sie, ihren Mann und natürlich die Tiere schon länger. Denn neben den beiden Hunden gibt es noch zwei Katzen, um die ich mich schon einige Wochen während eines Urlaubs von Frauchen  und Herrchen kümmern durfte.

Es ist so wunderschön, die Zuneigung und Wärme dieser Wesen zu teilen. Das ist stets ein Highlight für mich, jedes Mal, gerade jetzt.
Gleich geht es wieder los, sie freuen sich immer so, nun so oft bei den Runden gemeinsam herumzutollen, zu schnuppern, zu spielen und die Aufmerksamkeit zu teilen. Ich hatte mich ja damals angeboten, den „Großen“ zu führen, weil es tatsächlich sehr schwierig ist, beide gleichzeitig „in Schach“ zu halten. Sie hat es gern angenommen, nun ist es schon fast ein Ritual geworden.

Auch dafür Danke, einfach mal so.
Danke sagen ist nicht schwer, es kostet auch nix. Genau wie ein ehrliches Lächeln.
Unehrliche Lächeln gibt es genügend, viel zu viele. Die kosten was, nämlich Energie.
Weil man sich für Unehrlichkeit immer irgendwie anstrengen muss.
Ehrlichkeit kommt aus dem Herzen und aus der Seele.
Und dafür bin ich dankbar.

 

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