was du nicht willst, das man dir tu´

Was in dieser Welt derzeit „los“ ist, erschüttert mich.
Die „sozialen Medien-Netzwerke“ sind voller unterschiedlicher Meinungen,
so viele haben eine festgefahrene Position.
Aggressionen können niemals zum „Besser werden“ anspornen.
Gewalt ist niemals eine Lösung!
Häme und Feindlichkeit gegenüber wem oder was auch immer ebenfalls nicht!

für ein Leben ohne Gewalt und Aggressionen

für ein Leben ohne Gewalt und Aggressionen

Akzeptieren, wie es ist, seinen eigenen „Geltungsdrang“ mal ein bissel runterschrauben und sich der Gegebenheit anpassen – DAS ist die KUNST am Miteinander.
Zuhören, die verschiedenen Meinungen und „Medaillenseiten“ betrachten und akzeptieren – das macht das Miteinander erträglich(er) und stellt sich dem Unverständnis und der Untoleranz entgegen.

Ich muss nicht jeden gern haben.
Ich muss nicht jedes „Umarmen“ hinnehmen.
Ich kann mich freundlich, aber bestimmt abwenden und damit gut.
Ich kann helfen, wenn bei anderen das „Abwenden“ nicht (mehr) möglich ist.
Ich kann einschreiten, wenn ich das Gefühl habe, es könnte eskalieren.
Ich kann – bis zu einem gewissen Maße – tolerieren und lächeln.
Ich kann aber NICHT Gewalt, Bedrohung oder Aggressionen hinnehmen.

In einem der Netzwerke entstand eine Diskusion um einen „nicht inländischen“ Mann, der hier in der Stadt verschiedene Frauen und Kinder, meist auf öffentlichen Park-Spielplätzen, beobachtet, begrabbelt, geküsst, zwischen den Beinen angefasst und/oder sexuell belästigt hat bzw. haben soll.
Ich war nicht dabei, weshalb ich mich nicht festlegen kann und nicht festlegen will.
Prompt entstand der Eindruck,
derjenige, der das Ganze bei der hiesigen Polizei wohl zur Anzeige gebracht hat sowie diejenigen, die selbst ein Opfer sind oder waren, wären „rassistisch“ und/oder „fremdenfeindlich“ veranlagt.
Prompt wurde in der – oftmals nicht sachlichen – Diskussion alles haraufbeschworen,
was es an bösen Geistern schon zur Genüge gibt.

Sowas geht mir mittlerweile gehörig auf den… ihr wisst schon.

Meine Post-Anwort gebe ich hier mal wieder:

sorry, egal welche Nation oder Herkunft. Ich bin weder Inlands- noch Auslands“feindlich“.
Für mich zählt das DaSein. Egal wo.
Mit Höflichkeit und Achtung.

Eine ganz klare Situation:
Ich spazierte mit Vorschulkind (Kind einer lieben, befreundeten Iranerin, die schon einige Jahre hier ist…) an der Hand in der Stadt herum.
Uns begegneten drei normalgewichtige Jugendliche, Sehvermögen ganz eindeutig gut, Nationalität mir unbekannt, Sprache: deutsch.
Zwei lächelten, einer guckte bisschen angesäuert.
Sie machten alle drei auf einem „normal breiten“ Fussweg soviel Platz, dass wir beide etwas näher aneinander weitergehen konnten.
Sozusagen ein „kollektives Zusammenrücken“, dann zurücklächeln und weitergehen.

Hinter den dreien kamen drei normalgewichtige wahrscheinliche Jugendliche mit offensichtlichem Sehvermögen, Nationalität mir unbekannt, Sprache: unverständlich. (Englisch und Russisch höre ich heraus).
Das Kichern war deutlich hörbar und bedarf keiner Sprache.

Wir beide rückten wieder zusammen, um wieder an der Häuserseite weitergehen zu können.
Allerdings machten diese drei keinerlei Anstalten, trotz dass sie die „andere Begegnung“ vorher ganz eindeutig mitbekommen haben, ebenfalls etwas mehr zusammenzurücken, um uns insgesamt fünfen einen gleichberechtigten Durchgang auf dem immer noch normal breiten Fußweg zu ermöglichen.

Wir beide mussten uns in eine Haustür drücken.
Meine kleine Freundin wirkte völlig verschüchtert, da sie ganz offensichtlich einen „Spruch“ gehört hat, der ihr Angst gemacht hat.
Ich hab sie in den Arm genommen und meine ganze Kraft darauf gesetzt, sie zu beschützen.

Ihre Mutti war später, als wir es ihr erzählt haben, erschüttert und meinte, es wäre ihr selbst und einer ihrer Freundinnen ebenfalls schon einge Male so ähnlich passiert.
Trotz dessen hat sich die Kleine bei mir sicher gefühlt und ihre Mutti war sehr dankbar dafür.

Ich habe ganz bewusst so ausführlich be-ge-schrieben. Um jegliche Vorwürfe von wegen „rassistisch“ oder „fremdenfeindlich“ vorzubeugen!

Was ist denn daran rassistisch oder fremdenfeindlich, wenn eine Mutter und ein (anzeigender?) Vater andere davor warnen, dass ein Mann Kinder und Mütter beobachtet und belästigt?
Weil der „Täter-„Mann scheinbar (?) oder offensichtlich (?) eine andere Nationalität oder Kultur hat – darf Mutter/Anzeigender dann nicht warnen?
Denn dieser Mann wurde – nach einem Verhör – erstmal wieder auf freien Fuss gesetzt, weil ihm „nichts nachzuweisen“ (?) war.
Die beim Verhör anwesende Mutter und der Anzeigenerstatter konnten die Beamten offensichtlich nicht von der Glaubhaftigkeit der Vorfälle überzeugen.
Über die möglicherweise weiteren Ermittlungen ist noch nichts bekannt (geworden).

DAS macht mir Angst.
Und alles andere  Gewalt verherrlichende, Aggressive ringsherum. Was teilweise ! geduldet, abgeschwächt oder abgewunken wird. Worüber man kaum oder gar nicht (neutral) informiert wird…

Ich kann die Welt nicht retten, nicht alle Tiere und nicht alle (unschuldigen) Menschen.
Aber ich kann und werde mich immer einmischen, wenn ich Situationen mit Gewalt und Aggressionen erlebe.

2 Gedanken zu “was du nicht willst, das man dir tu´

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