Heute ist Montag und Tag der Produktivität

 So ein Tag, an einem Montag. Nach einem – wieder – viel zu kurzem Wochenende.
„Der Tag der Produktivität findet jährlich am 20.Juni statt.
Hast du öfters das Gefühl, dass du nicht genug schaffst? Dann brauchst du diesen Aktionstag! Am internationalen Tag der Produktivität kannst du Bücher lesen,

Podcasts hören oder Tools und Apps nutzen um deine  Produktivität zu steigern.
Wenn du deine To-Do-Listen locker vor dem Feierabend abgehakt hast, dann ist der internationale Tag Produktivität der Tag, an dem du deine Produktivität feiern kannst.“
Quelle: „welcher Tag ist heute…

Na gut, fällt dieser so wichtige Tag also auf einen Montag. Was solls.
Ich beiße von meinem Quarkbrot ab und überlege: To do Liste?
Ellenlang, ich mach die nicht für einen Tag. Warum eigentlich nicht.
Abkürzen?
Wenn ich das hier fertig erstellt und mails gecheckt habe und dabei geschaut habe wo ich mich bewerben kann und dann vielleicht sogar noch ne Bewerbung fertig machen konnte…
Huch, das alles könnte ja auch auf dieser ominösen Liste stehen.

die Wissenschaft bezeichtnet Produktivität laut Wikipedia
„Sie bezeichnet das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren.“

Ahhja. Okay. ich produziere aber keine Güter. Was sind Güter? Die unglaubliche Wikipedia-Seite sagt dazu unter Anderem:
„Es wird diesbezüglich in materielle Güter (auch als „Sachgüter“ bezeichnet, z. B. Haus) und immaterielle Güter unterschieden. Letztere lassen sich wiederum unterteilen in Dienstleistungen (z. B. Arztbesuch) und ideelle Güter (wie z. B. Patente). Auch hier ist der Übergang fließend. So ist ein Auto zweifelsohne ein Sachgut, während der Kundendienst an besagtem Auto eine Dienstleistung ist.“

Mein Männe produziert also… irgendwie dazwischen. Er baut etwas für jemanden, als Dienstleistungs-GUT, wofür er erst aus gelieferten Rohmaterialien die entsprechend benötigten Endteile (h)erstellt… also ein Sach-GUT.
Wow. Nicht nur er wird begeistert sein. Wie produktiv er ist. Ich bin ganz ehrlich immer sehr stolz auf ihn.

Wenn ich jedoch an die vielen Länder und Kulturen denke, in denen Menschen und Tiere unter – für unser Verständlnis – unwürdigen und sogar gefährlichen Bedingungen etwas herstellen müssen, für nix, oder einen Hungerlohn… dann bin ich unendlich traurig. Oftmals werden sie – in moderner Sklaverei – sogar noch drangsaliert. Es ist schlimm, daran zu denken, dass wir hier zwar sicherlich viele dort erzeugte Dinge konsumieren, aber meist gar nicht wissen woher das wirklich stammt oder wie das hergestellt wurde und wird.
Da heisst es also weiterhin, Augen und Ohren aufhalten und sowas wenn möglich, nicht zu unterstützen. Oder Institutionen unterstützen, die ernsthaft dagegen vorgehen…

links dazu:
zeit.de – 2016 – produktionsstandard… -entwicklungslaender

br.de – nachrichten – 2012 – arbeitsbedingungen – schwellenlaender

handelsblatt.com – unternehmen – großkonzerne – entwicklungslaender

Ein Gedanke zu “Heute ist Montag und Tag der Produktivität

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