es sind ja „nur“ Laborratten???

Neulich in der Online-Ausgabe einer Regional-Zeitung, ein Bericht über eine PETA-Aktion.
link zu volksstimme.de-sachsen-anhalt-tierschutz-protest-vorm-klinikum-im-bikini

Diese und viele andere Organisationen zeigen immer wieder deutlichst und mit oft schockierenden Aktionen, was Tierlied bedeutet.

Die Reaktion eines Professors und Direktors:
„Wie Professor Volkmar Leßmann, Direktor des Insituts für Physiologie auf Volksstimme-Nachfrage mitteilt, experimentiere man nicht mit Mäusen, sondern mit Laborratten. Im Rahmen des Physiologie-Praktikums würden pro Ausbildungsjahr nicht mehr als 30 Tiere getötet.
Zudem simuliere man keinen Herzinfarkt – bei dem ist die Blutzufuhr zum Herzen gestört -, sondern versetze den Ratten „sehr schwache Stromstöße“, um den Herzschlag zu beeinflussen und unterbreche kurzzeitig die Beatmung. Auch müssten die Tiere nicht leiden, sagt er: „Sie werden narkotisiert und danach mit einer Überdosis Narkosemittel sofort getötet.“

Es sind also … SARKASMUS!!! NUR … Laborratten. Die haben dann ja wohl – nehme ich an – eh nie ein anderes Leben als hinter Gittern kennengelernt. Gefangen in einem Käfig. Was für ein „Leben“. Was für eine Hölle.

Gezüchtet, nur um für moralisch fragwürdige Experimente herhalten zu müssen.
Gestreichelt, um im  nächsten Moment wieder eine Spritze oder etwas anderes zu spüren zu bekommen. Spüren sie das Piksen auch wirklich noch?
Oder sind sie durch die sicher sehr liebevolle, angenehme, tiergerechte Atmosphäre in solch einer Labor-Umgebung schon völlig apathisch?

Es mag sein, das gewisse Leute gewisse Notwendigkeiten in Versuchen an und mit Tieren sehen, für Medizin und Wirtschaft und wer weiß wofür noch.
Auch diese Leute wollen damit eins: GELD verdienen.

Das Schlimme für mich ist DARAN aber, dass wissentlich dafür Qual, Leid und Schmerz anderer, völlig unschuldiger Wesen in Kauf genommen oder sogar gewollt wird.
„Sehr schwache Stromstöße“… auch die tun weh. WAS haben diese WESEN getan, dass sie so missbraucht werden?

Foto: Uli Lücke Bild: wewewePUNKTvolksstimmePUNKTdeSLASHsachsen-anhaltSLASHtierschutz-protest-vorm-klinikum-im-bikini

Foto: Uli Lücke
Bild: wewewePUNKTvolksstimme
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Und wie fühlen sich (meistens sicher) junge, lernende Menschen, die vielleicht sogar mal Tiermediziner als Beruf ausüben wollen?
Die eigentlich den Tieren etwas GUTES tun wollen?
Die nach den Lehrstunden nach Hause gehen und vielleicht ihr Meerschweinchen, ihren Hund, ihre Katze beknuddeln?
Wie kommen die damit zurecht, dass sie erstmal Tieren SCHMERZEN und Leid zufügen „müssen“, weil es eben immer so gemacht wurde?
Weil „Alternativen“ ja nicht so „billig“ sind?

 
Schlimm genug, dass es  immer nochTierversuche gibt, obwohl regelmäßig nachgewiesen wird, dass es hundertprozentige Alternativen auch dafür gibt.

link zu studieren ohne Tierversuche.de

Die Überheblichkeit und Arroganz dieses Herrn im verlinkten Zeitungs-Artikel ist es, die mich so schaudern lässt.

Ein Gedanke zu “es sind ja „nur“ Laborratten???

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