Ein kleines Meer mitten in der Stadt

Gestern, unwetterartige Regenfälle auch hier, am Harzrand.
Mittlerweile bin ich ein klein wenig erprobt, was die Einschätzung von Wasser“massen“ betrifft.
Denn zwischen „Plätschern“ und „Prasseln“ gibt es hörbare Unterschiede. Ersteres klingt nicht so „laut“.
Meine Ohren sind ja, wie schonmal beschrieben, etwas empfindlicher oder empfindsamer. Also begutachtete ich das fließende, strömende, prasselnde Wasser draußen im Hof und überlegte, wo wir die dafür gekauften Gummistiefel hingestellt hatten.

Momentan bin ich ja, aufgrund meines „Zuhause-Seins“ dafür prädestiniert, auf solche Katastrophen zu achten oder auch den Paketboten zu erfreuen und alle möglichen Päckchen und Pakete von lieben, fleißig schuftenden Nachbarn entgegen zu nehmen.
Oder diverse Anrufe für und von Behörden, Insitutionen und so weiter zu erledigen.
Oder Einkäufe und sonstige Erledigungen, die man per pedes so schafft, zu realisieren.

Die Gummistiefel waren immer noch da, wo wir sie nach dem Einkauf hingestellt hatten. Doch ich brauchte sie dann  nicht mehr. Der Regenguss wurde sanfter. Es nieselte (hört sich auch toll an). So langsam kam die Sonne wieder sichtbar raus. Blinzelte durch die mittlerweile einreißenden Wolken.

Wolkenbruch mit Donnergrollen foto by hoschkat

Wolkenbruch mit Donnergrollen
foto by hoschkat

Der See im Hof verschwand nach und nach. Wohin, konnte ich leider nicht erkennen. Aber einige Meter weiter in der hinteren Sitzecke hatte ein Vöglechen Schutz gesucht. Auf der Sitzfläche der Hollywoodschaukel. Sein Leichtgewicht brachte allerdings die Schaukel nicht zum Bewegen. Ein hübscher Anblick. Rührend.
Das Geräusch des „Anklicken der Handykamera“ war offensichtlich ein Quentchen zu laut und irritierend für das Tier, es zwitscherte und flatterte davon, nach oben in einen der Bäume.

Was für eine blöde Angewohnheit, immer alles per Foto „festhalten“ zu wollen.
Das Vögelchen (ich kenne seinen Namen oder seine „Art“ leider nicht genauer) wollte eben nicht fotografiert werden.
Kann ich vollstens verstehen. Also, ich werde mich bessern. Und vielleicht beim „nächsten Mal“ vorher fragen.

Doch was die Massen in anderen Gegenden weltweit anrichten, lässt mir jedesmal die Nackenhaare zu Berge stehen. Und die Worte fehlen.
Ich bin in Gedanken bei all denen, denen solche Unwetter das Hab und Gut genommen haben. Die trotz allem immer wieder aufstehen und weitermachen und sich noch zum Helfen und Unterstützen bei anderen einfinden. DANKE.

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