Freitag, der…

dreizehnte. Na und?
Glücklicherweise bin ich nicht, oder nur zu nahezu nullkommanullnullzwei Prozent „abergläubisch“.
Das Wörtchen ABER jedoch, das kommt ständig in unserem Wortschatz vor.
Die Zahl dreizehn auch. Komisch, in Verbindung mit einem Freitag… kriegen so manche Leute ganz arge Schwierigkeiten… und möchten am besten nix machen, um nix „passieren“ zu lassen.
Also, ich war die letzten Tage ungeheuer aktiv und fleißig… so gönne ich mir heute mal einige Stunden auf dem Sofa, bei den Miezen und mit dem Laptop, genieße den warmen Sonnenschein…
Das können leider eingesperrte Tiere, für „Forschung“ und weitere „Gründe“ meist nicht… Es gab da in den gestriegen Stunden einige Überlegungen, zum Thema Tierhaltung im Circus…

Im SocialNetwork, zum Beispiel Facebook, sowie einigen Berichten dazu ziehen ja die „Meinungen“ und Berichterstattungen weite Kreise.
Wildtiere, eingesperrt, in kleinen Käfigen oder „Gehegen“, zum (Groß-)Teil angekettet und mit welchen „Methoden“ auch immer zu Kunststückchen dressiert…
Wildtiere – das sagt ja eigentlich der Name schon, sollten eigentlich wild sein.
Wild, ungezähmt, eigenständig, frei.
Aber im Zirkus werden ihnen – ganz sicher – die meisten „artgerechten“ Wild-Eigenschaften abtrainiert und aberzogen.
Ich beurteile nicht. Das ist bekannt und wird sich nicht ändern. Werde ich mir niemals anmaßen.

link zu facebook – peta

Aber mal ehrlich: Was bitte schön ist an einem Tiger oder Löwen in einem KÄFIG schön? Was ist schön und toll daran, wenn ein Mensch mit Peitsche sich vor so ein majestätisches, großes Tier stellt und dieses „plötzlich“ irgendwie bis zu Hälfte einschrumpft, durch brennende Reifen springt, sich auf seine Vorderbeine stellt… und der aufmerksame Beobachter dem Tier ansieht, das da „irgendwas“ nicht stimmen wird?

link zu facebook – peta – diskussion

Wenn ich unseren beiden Miezen zu einer bestimmten Nachmittagszeit ihr „Leckerli“ gebe, tun sie meistens was „dafür“.
Sie erinnern mich daran, dass „es Zeit dafür“ ist. Sie oder er stubbst mich an, miaut und setzt sich auffordernd vor mich hin. Beim Klappern des „Doseninhalts“ schauen sie mich erwartungsvoll an. „Runde eins“:  Ich hocke mich hin, sage „hallo meine Süße, gib Pfötchen“ und sie macht das. Sie hebt ihr rechtes Pfötchen und legt es in meine hingehaltene Handfläche. Dann drehe ich die Hand um, halte ihr ein Knabberkissen hin und sie knabbert es. Felix hat von ihr gelernt und macht das jetzt auch gut mit. In „Runde zwei“ erhebe ich mich und zeige das Leckerli ganz deutlich, aber weiter oben. So „muss“ sich Mieze und Kater jeweils erheben und strecken, um daran zu kommen. Runde drei wird zum Fangespiel und sie erhaschen die Leckerlikissen.

Ich werde das Video finden, was Männe davon vor einigen Tagen mal machen konnte. Dann werde ich es hier einstellen.

Aber: das ist ja auch eine Art Dressur. Weil ich sie damit beschäftige. Es ist nahezu immer dieselbe Uhrzeit. Es ist ihre Freude, ihr „Hey du da, hast du nicht was vergessen“-Blick, ihr „Hunger“ nach Bestätigung…
Ist das jetzt richtig oder falsch? Sie machen es ja „freiwillig“… oder nicht?

Ich schaue dabei immer auch wie ihr Bewegungsspiel ist, wie sie aufstehen, wie ihre Zähne beschaffen sind, wie ihre Mundhöhle aussieht, wie sie ihre Pfoten einsetzen.
Sobald ich etwas sehe oder spüre, was irgendwie anders ist oder augenscheinlich nicht „richtig“ ist, dann merke ich mir das, wir setzen uns abends hin und versuchen, das zu „ergründen“. Einmal wirkte Katerchen etwas „unbehender“ als sonst… und wir haben abends gesucht, die Pfötchen massiert, einen ganz kleinen Splitter entfernt und er miekste klääääglich. Den Splitter hat er sich höchstwahrscheinlich vom Kratzbaum „geholt“. Danach hat er sich kurz ausgeruht und ist wieder fröhlich unbekümmert durch die Wohnung gehopst und getobt über Tisch und Stühle…

Sie genießen eine Freiheit, die zugegebenermaßen räumlich eingeschränkt ist. Sie könnten natürlich auch Freigang haben, was wir aber nach reiflicher Überlegung erst gar nicht versucht haben. Hier ist es einfach zu gefährlich.
Nicht nur der Straßen- und Fahrzeugverkehr.
Wir möchten FÜR sie sorgen und sie umsorgen, ihnen alles an Liebe, Vertrauen und Zuwendung geben, was wir haben.

Mit gutem und reinem Gewissen sind wir überzeugt, das Tiere wie Hund, Katze und weitere Haustiere mit viel Aufmerksamkeit und Liebe ein schönes, freies Leben mit ihren Menschen haben können.

Für Tiere „Hinter Gittern“, die mit Drohgebärden und „kleinem Drohpeitschen“wedeln zu völlig unnatürlichen Aktionen gezwungen werden… kann ich mir das nicht artgerecht vorstellen. Ich glaube, das viele der Pfleger und Dresseure tatsächlich etwas Zuwendung für „ihre Tiere“ empfinden. Aber aufgrund der erwerbsbedingten Gezwungenheiten, der Kontrollen, des Zeit- und Finanzdrucks… geht bekanntermaßen nahezu alles an Ethik und moralischem Empfinden flöten.

Tier sollten nicht uns  Menschen „Nutzen“, sie sollen einfach dasein dürfen, im Höchstfall sich selbst nutzen.

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