wenn geheim, dann nicht offen – warum diese Verhandlungen?

TTIP – es kommt so einiges ans „Licht“ der Öffentlichkeit.
Kopfschütteln und entsetzte Mienen.
WARUM sollen unsere Standarts, unsere Werte, unser Essen und unser Leben eigentlich von einer „höheren“ Wirtschaftsmacht großteils !!! übergangen, belächelt und entkräftet werden „dürfen“?

Wenn man einkaufen geht, ich gehe jetzt mal von „Otto Normalverbraucher“ aus, dann will man doch – eigentlich wissen – ob die Äpfel (noch) vom Baum kommen?
Nun, von welchem Baum wäre nun wirklich etwas zuviel verlangt.
Der Otto will halt wissen, was er da im Einkaufskorb eigentlich hat. Oder nicht?
Wenn der Apfel sich beim Reinbeissen als synthetisches „Geschmacks“erlebnis entpuppt, so gleichmäßig hellgelb-saftig-süßlich-einheitlich, ohne jedwede Verfärbung, falls man den angebissenen Teil mal kurzweilig ablegen muss, da es an der Wohnungstür klingelt…
Ich schweife ab, ja.
Ich mag aber auch den Apfel weiteressen, den ich vom unbesprühten Baum, auf dem ganz sicher auch so einige Vögel mal ihre „Toilette“ verrichtet haben… also ganz bio… habe. Der sich nach gefühlten fünf Sekunden bräunlich färbt.
Der damit seine ganz wichtigen Inhaltsstoffe zeigt, unter anderem „Flavonoide“ die FÜR unsere Gesundheit nicht unwichtig sind.
Die aber das „Aussehen“ dieses Obstes verschlechtern.

Moehren und Gurke als Gesicht auf dem Käsebrötchen Foto by hoschkat

Moehren und Gurke als Gesicht auf dem Käsebrötchen
Foto by hoschkat

Mist, ich WILL aber auch weiterhin solche Äpfel. Kaufen können.
Muss ich mir nun wirklich einen Garten zulegen?

Mit diesem ganzen Gewerkel und Gewandel
macht sich unser Handel
keine Freude. Es wird schwer für uns Kundenbei ihren,  schon jetzt nicht leichten, Einkaufsrunden
zu begreifen und zu verstehen
was man da bekommt zu „sehen“?

Geheimniskrämereien machen kritisch.

Warum nicht einfach ALLES klar auf den Tisch?
Ich will entscheiden WAS ich kaufe,
wenn ich durch dieses Überangebot laufe.

Es mag sein, das genmanipulierter Mais nicht schlechter schmeckt und vielleicht auch nicht gesundheitseinschränkend ist.
Aber ich will selbst entscheiden können, OB ich den kaufe oder nicht.
Nur ein Beispiel, aber eins, was eben mittlerweile sicher fast jeder kennt.

Ich bin jedenfalls über jede !!! dieser Veröffentlichungen von Unrecht und Unfreiheit froh.
Auch wenn ich es nicht ändern kann, was die Großen da „oben“ – offensichtlich mit nicht so wirklich gutem Gewissen, weil ja „geheim“ verhandeln und verzapfen.
Ich will es aber nicht einfach hinnehmen.

Schon meine Ommi sagte: „Heimlichkeiten – Schlechtigkeiten“. Da gab es – zumindest bei uns – noch nicht mal in jedem dritten Wohnhaus ein Telefon. Fernsehen auch nicht überall. Von den jetzigen offenen „Kanälen“ und Lan´s und Möglichkeiten mal ganz abgesehen. Alles was uns „Verbraucher“ betrifft, sollte uns auch mitgeteilt werden.

Wenn „mein“ Apfel einer Birne optisch ähnlicher wird, weil BaumNEUzüchtungen höheren und bunteren Ertrag bringen
oder sich statt „braun“ heller verfärbt –
spätestens dann hat TTIP und seine „ist doch egal“- Mentalität gewonnen.

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