Schnatterinchen

Da etwas in meiner Umgebung hin und wieder laut schnattert, hab ich mal „über den Zaun geschaut“ und sah dort viele Gänse fröhlich tummelnd durch den Schlamm watscheln. Ein herrlicher, erfreulich natürlicher Anblick…Nun werden einige anders denken, vielleicht sogar viele. Sie „sehen“ dann das knusprig braunhäutige Festessen auf ihrem Tisch, das Wasser läuft ihnen bei diesem „Anblicks-Gedanken“ schon im Mund zusammen.
Naja, ich mochte Gänsebraten eh nie, es war mir einfach zu „fettsch“.
Hab auch bis vor einiger Zeit nicht SO hinterfragt wie ich es jetzt schon eine gute Weile tue. Ich gönne jedem sein Essen und seine Ansichten.
Mich ärgert nur, wenn alles einfach so „selbstverständlich“ hingenommen wird.

Zu Weihnachten gehört der Gänsebraten? WER hat diese „Tradition“ eigentlich aufkommen lassen?

Gerade jetzt schaue ich wieder öfter nach interessanten Berichten zu diesem Thema.
Diese zwei zum Beispiel zeigen das Aufzuchts-Leiden der so hoch angepriesenen „Mast-Gänse“ und wie sie zum Teil barbarisch bearbeitet und geschlachtet werden.

link zu „wildvogelilfe.org“ – Gänse

link zu „ardmediathek.de – Gänsemast

Sich bewusst zu machen, WAS man da zu sich nimmt, WIE es „produziert“ und „verarbeitet“ wurde, WAS „es“ eigentlich war…
Der alltägliche „Luxus“ ist eh schon ziemlich ausgeprägt, diese „na und? dafür sind sie doch da!“ – Antworten. Aber nein, sie sind nicht dafür da, in ein paar Wochen schmerzvoll auf ein „Schlachtgewicht“ hochgepusht zu werden, mit Medikamenten vollgestopft zu werden…
Und damit sich selbst ernannte Genießer die „Foie gras“ auf ihrer Zunge zergehen lassen können, werden die Tiere mehrmals täglich furchtbar qualvoll mit einem Rohr „zwangsernährt“.  Diese Stopfleber ist die krankhaft vergrößerte Leber, sie ist vollkommen unnatürlich und nur mittels Brutalität zu „erschaffen“.

Wenn ein Tier sein natürliches Alter erreicht hat, ist es für mich vollkommen nachvollziehbar, wenn es dann verwertet wird.
Aber diese „Produktion“ von Tieren… ist für mich nicht einfach hinnehmbar.

Auch nicht die Lebendrupfung für weiche softe Daunendecken. Den Tieren wird ohne Betäubung das Federkleid herausgerissen, nur um an die „feinen zarten Däun´chen“ direkt an der Haut zu kommen… Es gibt hinreichend gesunde Alternativen, die sogar mit den heutzutage normalen Waschmaschinen selbst gereinigt werden können…

Mir bleibt die Hoffnung, dass es weiterhin Menschen gibt, denen andere Wesen nicht egal sind, die Achtung und Respekt vor den Lebewesen dieser Erde haben…

 

3 Gedanken zu “Schnatterinchen

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