Gedenken und Gedanken

Auch uns hat das Geschehen in Paris fassungslos gemacht.
Wir sind traurig und gedenken der Opfer.
Die ganze Debatte um die Flüchtlingskrise wird nun wieder hochgewellt.
Ich versuche, möglichst ganz viele und alles nur erreichbaren Artikel und Kommentare zu lesen, zu schauen und zu überdenken. Ich habe vieles gehört und einiges selbst erlebt.

Wenn ich NEIN sage, meine ich NEIN.
Egal, wer in welcher Hautfarbe und welcher Religion da vor mir steht oder sitzt.
Wenn ich nicht angesprochen/angebaggert/angemacht werden will, sage ich NEIN. Aus! Das hat der- oder diejenige einfach zu akzeptieren.

Einem jungen Mann zu helfen, der im Laden ein Püppchen für seine kleine Tochter
(ich nehme es jedenfalls an, sie war süß und äußerst glücklich über das Püppchen) kaufen wollte und sich kaum sprachlich verständigen konnte, war mir mithilfe einiger lächelnden Handzeichen möglich. Es war und ist mir egal welche Hautfarbe und Religion dieser Mann und seine Tochter hat/te, denn er war freundlich!!!

Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es wieder raus.

Polizisten bzw. deren Uniformen und Hunde machen … Angst. Ja, okay.  Und?
Haut man alles nieder, was einem „Angst“ macht? Ist das als Erklärung und „Entschuldigung“ ausreichend?
Mir macht vielleicht eines Nachts der Mond Angst. Kann ich den dann K.O schlagen? Damit ich besser schlafen kann?

Wie ist es möglich, dass GEWALT so „(v)erklärt“ wird?  So abgetan wird?

Es ist EGAL, warum der eine dem anderen Gewalt antut.
Gewalt ist nicht und niemals zu verharmlosen!

Es war leider schon immer so, dass Opfer sich Schutz suchen mussten, sich bis ins kleinste Detail „verteidigen“ mussten und Täter mithilfe vom staatlichen oder privaten Anwalt alles mögliche „erklären“ konnten. Verkehrte Welt, schon immer.

Wer Gastfreundschaft möchte, sollte sich als Gast benehmen.

Wer in einem anderen Land leben möchte, erkundigt sich, was er in diesem Land für Gesetze und Regeln einhalten muss. Er hält sie ein. Das zeigt seine Bereitschaft, in dem Land ankommen zu wollen.

Wer in einem anderen Land gleichwertig akzeptiert werden möchte, hält sich an die Regeln, achtet die Kultur und die Menschen.
Auch die anders denkenden, anders fühlenden, anders betenden, anders redenden Menschen. Kein Mensch ist besser als der andere.
Kein Mensch ist besser und/oder wertvoller als ein anderes Lebewesen auf dieser Welt.

Religion ist okay. Fanatismus nicht.
Religion ist ein Glaube. Fanatismus ist Gewalt.

Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln.
Zitat von Indira Gandhi

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