Auf dem Rücken der Pferde

…liegt das Glück dieser Erde?

Die Sendung „Quarks & Casper“ / „Quarks & Co“,
Link: ardmediathek.de – Quarks-Co: Das Pferd -7 Dinge…
… die am 5.9.2015 wiederholt wurde, haben wir uns mit gemischten Gefühlen angesehen.

Pferd im Galopp

Pferd im Galopp
Foto: www1.wdr.de

„Quer durch die Menschheitsgeschichte galoppiert das Pferd:
unter Rittern und Kriegern, vor der Kutsche und unter dem Postreiter durch Amerika.
Noch unter Hitler waren Pferde das wichtigste Fortbewegungsmittel der Wehrmacht
und starben millionenfach im Zweiten Weltkrieg.

Heute ist das Pferd weniger Nutztier als Freund, Statussymbol und Hobby.
Wir bewundern die Tiere in glanzvollen Turniersportarten und auf halsbrecherischen Rennen.
Doch was schön aussieht, bedeutet für die Tiere oft Leid – und für die Besitzer ein großes Geschäft.

„Quarks & Caspers“ zeigen, dass das Leben im Reitstall für Pferde kein Ponyhof ist,
wie deutsche Superpferde geklont werden und gehen der Frage nach,
ob Pferdesport Tierquälerei ist.“

Wir lieben Tiere, wir sehen sie als fühlende, achtenswerte Lebewesen.

In der Sendung ging es unter anderem darum, wie diese Tiere durch den Menschen „genutzt“ werden.
Meine Empfindungen dabei waren einer Achterbahnfahrt sehr ähnlich.

Immer wieder, in den Medien, im Alltag, werde ich mit solchen Sachlagen konfrontiert.
Tiere sind für viele Menschen nur „Dinge“.
Sie werden zu Leistungserbringern „reduziert“.
Tiere können sich aber nur bedingt gegen Schmerzen, psychische und physische Qualen, Nötigung oder „Züchtigung“ wehren.

In der Sendung äußerte ein adliger, stolzer Rennpferdbesitzer (im Video etwa bei 31.40 Minuten) folgende Sätze:

„Wenn ein Pferd keine Lust hat, zu laufen, dann läuft es nicht.“ …
„…und man verliert nur Geld.“

Mehr meiner Gedanken zur Sendung und entsprechende links zur Recherche :
Blogseite „Zucht & Züchtigung“

2 Gedanken zu “Auf dem Rücken der Pferde

    • oh… danke… „Heldin“ ? nun werde ich ein bisschen rot…
      Ganz bewusst habe ich mich für diese Themen entschieden, auch wenn es aktuell immer noch viele andere Probleme in der Welt und Gesellschaft gibt.
      Die mich auch berühren.
      Jedoch ist mir schon seit vielen Jahren aufgefallen, dass eben einige wenige „Wesen“ irgendwie immer „unten durchrutschen“. Dies von vielen so hingenommen wird, weil vielleicht die eigenen Hilfs-Möglichkeiten begrenzt sind, bei manchen dabei Emotionen hochkochen oder auch, weil es einigen „egal“ ist…
      Das „egal“ aber, das kann jeden von uns mal „treffen“, ob Tier oder Mensch. Leider habe ich das schon oft genug mitbekommen.
      Daher versuche ich, insbesondere Tieren und älteren, z. T. hilflosen Menschen –
      so wie du in deinem TOLLEN Blog auch –
      Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit zu geben damit sie nicht mehr „durchs Raster rutschen“, damit man sich auf sie wieder und weiter besinnt…

      Gefällt 1 Person

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