Bewusstseinsschärfung

Eher zufällig, obwohl einige Tage vorher angekündigt, haben wir am vergangenen Montag, 31.8., die Sendung „Team Wallraff“ gesehen…wir waren doch ziemlich erstaunt, betroffen und erschüttert von einigen Szenen und Berichtsequenzen.
Ob nun in den Freizeitparks die Sicherheit von Besuchern und Mitarbeitern oder die Haltung und Betreuung von Tieren z.B. im Safaripark gezeigt wurden:

Mir wurde mal wieder eins ganz deutlich bewusst:

Man darf eine Meinung haben.
Man sollte auch SEINE Meinung haben.
Man sollte diese äußern dürfen.
Man sollte nur ganz genau vorher prüfen, WEM man WAS und WIE äußert.
Man sollte ganz genau aufpassen, wie diese MEINUNG dann „überarbeitet“, sortiert, „schubladisiert“ wird.

Wir haben uns nach der Sendung unterhalten, wie manche Szenen, gezeigte Misstände usw.  uns berühren, was wir darüber denken, wie das wäre wenn…

Ich habe die vielen vielen Meinungen, Äußerungen, Stellungnahmen, Berichte über die Sendung und so weiter gelesen und verfolgt.
Deswegen schreibe ich auch erst heute darüber.

Habe dazu eine weitere Themen-Seite aufgeschrieben: TierHALTUNG & MenschHALTUNG – Blogseite annalenaKat
Löwe im Zoo hinter Gittern

Löwe im Zoo hinter Gittern
Foto:
http://www.veganblog.de/2011/12/09/morgan-freeman-gegen-zoo

Wenn ein Mensch zur Ausübung seiner Arbeitsaufgabe nicht genügend eingewiesen wird und daraufhin Verunsicherungen entstehen, besonders während der Arbeit mit Menschen und Technik…
Dann sollte da ganz genau hingeschaut werden, ob es für Mitarbeiter und Besucher ungefährlich ist, wenn ein/e MA an einem See mit Tretbooten vier Anlegestellen gleichzeitig zu betreuen hat. Aufpassen, wer in dieses Boot steigt, ob mit Schwimmweste ausgestattet, Boot festhalten und so weiter…
Rein logisch ist das ziemlich unmöglich.
Folglich sollte die Arbeitschutz-Kontrollbehörde (Gewerbeaufsichtsamt, Amt für Arbeitsschutz z.B.) diese Aufnahmen zum Anlass nehmen, unangemeldet den Park zu besuchen. Dabei ganz genau hinzuschauen, ob die gezeigten Missstände tatsächlich so sind und wenn ja, dann schnellstens reagieren. Am besten sofort. Telefon, Betreiber anrufen… dokumentieren und entsprechende Änderungen einleiten.

Huch, jetzt werden sicher einige mit dem Kopf schütteln …
Ich habe selbst in äußerst schwierigen Arbeitsplatz-Situationen gearbeitet.
Habe das Klonen meiner Person abgelehnt und daher die „Arbeitsaufgaben“ nicht erfüllen können. Auch das Beamen gab es nicht. Ich musste meine Füße und den Rest meines existenten Körpers bewegen um von Punkt A nach Punkt B zu kommen.
Konnte die vorgegebene Zeit (eines Weltrekordläufers) nicht unterbieten…
und habe diesen Arbeitsplatz selbstverständlich nicht mehr.
Die Firmeninhaber leben allerdings auch noch, nur sie müssen nicht um ihre Existenz bangen.

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