ein guter Start in den Tag

Heute morgen hatte ich ein zwar kurzes, aber sehr schönes Erlebnis. Da wurde mir wieder bewusst, wie wenig es „braucht“, um ein bisschen Freude und Zuversicht zu vermitteln und zurückzubekommen. Beim Bäcker, bei dem ich mir heute morgen ein Brötchen holen wollte, war ein älterer Herr damit beschäftigt, seinen Hund an den Fahrradständer zu leinen. Der Hund saß einen Meter vor ihm, passte genau auf was Herrchen da machte und wirkte sehr entspannnt. Er schaute mich an und ich war wieder ganz entzückt. Wunderschöne Augen, dunkel, tief und sichtlich lieb….

Als ich aus dem Geschäft wieder herauskam, saß der Hund ganz brav am Fahrradständer und wedelte mit dem Schwanz, als ich mich ihm zuwendete.
Ich ging behutsam die zwei Schritte zu ihm, reichte ihm langsam meine Hand zum Anschüffeln und er wirkte erfreut.
Er legte seinen Kopf an meine Hand und liess sich kraulen und streicheln.
Das Herrchen stand wohl schon ein Weilchen auf dem Treppenpodest und sah uns zu.
Ich sagte noch einmal „Guten Morgen“ zu ihm und „Ich konnte diesem schönen Tier und den schönen Augen nicht widerstehen…“ was bei ihm ein Lächeln hervorrief.

Er meinte, dass ihn das sehr froh mache, denn sie ist wirklich ein liebes Tier und sie zeige sich lieben Menschen gegenüber sehr angetan. Er müsse bald zur ReHa, wegen den Gelenken und er würde seine Hündin jetzt schon vermissen.
„Wollen Sie sie nicht solange nehmen?“ fragte er mich.
Die Hündin genoss während unserer Unterhaltung weiter mein Streicheln.
„Liebend gern, wenn ich könnte…“ antwortete ich ihm und fragte, wo er das Tier denn solange betreuen lassen würde.
Im Nachbarort in einer Tierpension, sagte er.
Da war ich etwas beruhigt, denn diese Pension hat einen „guten Ruf“.

Ich würde so gern solche Unterstützungen geben, erst recht wenn ich sehe, wie Tier und Herrchen/Frauchen miteinander verbunden sind, damit es dem Tier auch gut geht, wenn der oder die Halter, z.B. aus gesundheitlichen Gründen, sich eine Zeit lang nicht um ihr geliebtes Tier kümmern können.

Wir unterhielten uns noch etwas weiter und ich wünschte ihm für die ReHa alles Gute und für die Hündin eine schöne, liebevolle Betreuung.
Da dankte er mir und meinte, es gäbe so wenig nette, ehrliche Menschen und es täte ihm so gut, dass er mich heute morgen getroffen hat.
Das konnte ich ihm bestätigend wiedergeben, die Hündin streifte nochmal meine Beine und dann gingen wir mit einem freundlichen „Auf Wiedersehen und alles Gute“ auseinander.

So habe ich einen freundlichen Start in meinen Vormittag erfahren und konnte auch einen anderen Menschen und seinem Tier ein wenig Freude geben.
Einfach ein schönes, angenehmes Gefühl…

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