Das Leben in der Ablage

Seit einigen Monaten lerne ich ja wieder „richtig“ . Obwohl das Leben immer Lernen ist.
Wenn man das möchte und kann.Die Schulzeit war anstrengend für mich.
Das Lernen empfand ich generell als angenehm, aber das „Drum herum“ war phasenweise schwierig.
Lieblingsfächer? Deutsch und Zeichnen/Kunst.
Daher auch eine gewisse Kreativität im Gestalten.
Die Betonung lege ich bewusst auf „gewisse“, denn das liegt ja immer im Auge des Betrachters.
Jeder sieht anders auf ein Bild, auf die Gegend, auf Farben und Formen.

Die Lehre zur Maschinenbauzeichnerin war okay.
Nicht mein Traumberuf, aber es lag nahe aufgrund meiner Passion zum Zeichnen.
Doch es war reines Zeichnen, am Zeichenbrett.
Stift, Lineal, Skribent, Papierlagen.
Wir haben sozusagen die Skizzen und Zusammenstellungen der Konstrukteure „rein gezeichnet“.

Weitere Stationen im Berufsleben zeigten mir, dass ich in neuen Bereichen schnell und
mit Beobachtungsbehutsamkeit gut zurechtkomme.
Oft waren die Bereiche wirklich „fremd“, dann half ein Praktikum dabei, mich rein zu fuchsen.

Nun befinde ich mich wieder  in einer „offiziellen“ Lernphase. Offiziell – in einem Kurs.
Es macht Riesenspaß und es sind nette Leute dabei.
Wohin ich all die vielen neuen Eindrücke, Kenntnisse et cetera „hin speichern“ soll,
ist allerdings eine Herausforderung.

Angebracht wäre wahrscheinlich ein größerer Archiv-Raum, um all die Ordner meines Lebens gut sortiert aufzubewahren.
Um immer mal da rein schauen zu können, etwas abrufen zu können, etwas nachlesen zu können.

Sofa Ordner Kater

Sofaordnung

Foto by KatHoSch

Es ist immer spannend, auch mal wieder in die „alten“ Sachen zu schauen.
Oftmals bin ich etwas betroffen, wenn ich dabei sehe, WAS ich alles schon erlebt und gemeistert habe,
welchen Herausforderungen ich mich gestellt habe und wie ich damit klar kam.

Einarbeitung – das erlebe ich immer wieder, ist in JEDER beruflichen Richtung wichtig, notwendig und auch logisch.
Immer wieder höre ich „… hmm… wir müssen SIE ja dann noch einarbeiten…
was ich meist zugebe und bewusst annehme.
die mir gegenüber Sitzenden meinten das aber eher negativ.
Klar muss man mich „einarbeiten“ . Kann denn manche einer schon von der ersten Sekunde an ALLES?
Der Lernprozess hört doch nie auf.
Es ist eine gute Notwendigkeit, sich mit den neuen Gegebenheiten auseinanderzusetzen.
Somit werde ich weiterhin versuchen, mit Selbstbewusstsein in die nächste „Runde“ zu gehen
und die Einarbeitungszeit auch weiterhin als eine wichtige Tür zum neuen beruflichen Raum zu nutzen.

Meine Gedanken um die Welt in die Tasten zu bringen, macht mir mittlerweile wirklich Spaß.
Was ich wie dabei mitteile, dazu stehe ich und dabei bleibe ich. Das bin ich ….

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