Montagmorgen, die Woche beginnt

Heute morgen in den Nachrichten, ein neuer Aufreger:
„Welt.de“ Biergarten mit Extra-Kinderzone

Mal ehrlich – wer möchte denn wirklich, wenn man nach Feierabend mal ein Bierchen oder was anderes trinken möchte,
mal abspannen und den Tag passé sein lassen will…
von den „lieben Kleinen“ anderer Leute nass gespritzt,
mit Sand beworfen, getreten werden,
sein Glas festhalten müssen, weil es sonst im Zuge des Fangespielens mitsamt dem Tisch ins Wanken gerät?

Sicher, es werden viele Eltern auch auf ihre Sprösslinge aufpassen und sie ein wenig „beobachten“ und wahrscheinlich auch eingreifen.

Was bedeutet denn Kinderfeindlichkeit? Warum werden jetzt wieder so viele Grundsatzdiskussionen geführt?
Wer fühlt sich hier eigentlich diskriminiert?
Der Gastwirt hat ja nicht aus eigener Genervtheit so reagiert, sondern auch aufgrund von Beschwerden von Biergartengästen.

Und die lieben Kleinen können sogar auf einem richtigen Spielplatz mit Rutsche spielen, unter sich, raufen, tollen ohne „Einschränkung“!
Da haben dann aber die Eltern die „Aufsicht“, wenn was passiert, und das ist auch richtig so.
Es wäre schlichtweg zuviel des Guten, die Aufsicht, die „Erziehungsberechtigung“ und die Verantwortung für die eigenen Kinder
auf die „Gemeinschaft ringsrum“ zu verteilen und das auch noch als „selbstverständlich“ zu sehen.

DAS ist nicht kinderfeindlich! Es ist Verantwortung, sich auch abzugrenzen.
Seine Meinung sagen zu dürfen.
Wobei es dabei auch Unterschiede gibt:
Du bist doof“ ist zum Beispiel keine „Meinung“, sondern eine feststellende Beleidigung.
Die Farbe gefällt mir nicht“ ist wiederum eine klare Meinungsäußerung und damit zu tolerieren.

Allerdings, wohin jetzt mit den Hunden?
Vorbei spazieren, Gassigehen wird sicherlich kein Problem sein, mal anhalten und ein Schwätzchen halten…
Die Häufchen der Tiere sollten ja sowieso rücksichtsvollerweise vom Gassimitgeher entsorgt werden.
Auch hier ist gegenseitige Rücksichtnahme mit Toleranz das Bessere Miteinander…

Also Fazit (für mich ;)) : Maßhalten und 3 Meter weiter denken, Rücksichtnahme und Toleranz anderen gegenüber.
Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem andern zu…
Dann machen wir uns das Leben miteinander nicht schwerer als  es manchmal eh schon ist.

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